Aktuelle Beobachtungen 2021-4 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich
TK25-4511 Schwerte und Umgebung.

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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

06.12.2021 DO-Sommerberg: Raben und Krähen = Rabenkrähen
Von W.Wiemann. Es gibt wenig zu berichten aus der Vogelwelt am Sommerberg. Obwohl ja viele Singvögel, die sonst im Winter gen Süden fliegen, lt Beobachtungen jetzt in hiesigen Gefilden blieben, kann ich das nicht bestätigen. Es sind bis jetzt auch nur wenige Wintergäste wie Bergfinken, Zeisige etc. auszumachen. So muß ich mich mit der Beobachtung der vielen schwarzen Gesellen , den Rabenkrähen begnügen. Unser Walnussbaum mit seiner Spitze ist einer der höchsten Punkte des Sommerberges und  ein beliebter Sammelplatz dieser Verwandten des nordischen Göttervogels des Kolkrabens. Wotan (Odin) der Göttervater kam mit zwei Exemplaren dieser Art aus, während ich in vor einigen Tagen 35 Rabenkrähen auf einmal in dem Nussbaum zählte. Sie beratschlagen dann wohl  mit vielem „Kräh , Kroh und …..Kiu (wie die Dohlen)“ in welche Felder sie in Holzen zur Futtersuche einfallen wollen. Bei windigem Wetter nutzen sie den Baum als Startplatz und Landeplatz für ihre Flugspiele. Interessant zu beobachten mit welcher Leichtigkeit sie gegen den Wind kreuzen und dabei schöne Flugbilder in den Himmel schreiben.
Und dann sind da noch Ralf und Ramona – wie ich sie nenne – zwei ausgewachsenen Altkrähen, Zwei- mal am Tage suchen sie unseren Rasen und unter den Bäumen nach Fressbarem. Wenn die Dämmerung gegen 16.15 kommt, fliegen die Krähen zu ihren Schlafbäumen. Nicht etwa Richtung Schwerter Wald (600 m entfernt) sondern nach Westen Richtung Niederhofener Wald. Es sind also Dortmunder Krähen. Vom jetzt stillen Abend am Nikolaustag grüßt
Wilhelm Wiemann

06.12.2021 Ergste: Es ist kalt aber sonnig!
Von D.Ackermann. Nach den letzten trüben und regnerischen Tagen gab es heute zugefrorene Autos und stellenweise Nebel. Vom Bürenbrucher Weg war eine ganze Nebelschlange entlang dem Ruhrtal zu sehen. Das Bewegen im Wald erforderte volle Aufmerksamkeit, denn Farne verdeckten die Sicht, Brombeerranken hielten die Füße fest und unter dem Laub auf dem Boden versteckten sich nasse und glatte abgefallene Aststücke. Und dabei waren die Baumkronen nach Horsten zu inspizieren. Aber schön waren die bereiften Blätter, Farne, und Fruchtstände der Kräuter im Licht der tief stehenden Sonne.

Einige Eindrücke vom Sembergwald heute Vormittag. Fotos AGON/Ackermann, 06.12.2021

05.12.2021 Westhofen: Beobachtung
Von D.&U.Ackermann. Die interessanteste Beobachtung bezog sich nicht einmal auf Vögel, sondern auf die Pflanzen, genauer auf die offenbar zurück gehenden Binsen. K.Matull machte uns gleich darauf aufmerksam. Ob der zurzeit hohe Wasserstand oder das Wirken der Nutrias oder vielleicht beides ursächlich sind? Auf jeden Fall wirkte die Wasserfläche gleich freier. Sonst waren nur wenig Wasservögel auf der Fläche. Ein überfliegender Silberreiher ist vielleicht erwähnenswert. So konnte man sich auf das rege Kleinvogelleben konzentrieren - bedingt durch starke Fütterung durch die Fotografen. Zum Glück waren noch keine Ratten zu sehen.

Sumpfmeise, Blaumeise, Rotkehlchen - Amsel, Eichelhäher - Buchfink, Eichhörnchen.
Fotos AGON/Ackermann, 05.12.2021

02.12.2021 Ergste: Buchengallen
Von D.Ackermann: Jeder kennt sie, diese etwa 1 cm hohen Gallen auf der Oberseite von Buchenblättern. Wie winzig kleine Zitronen sehen sie aus, die mit der Spitze nach oben stehen. Dass sie von Gallmücken verursacht werden, die ihre Eier in das Blatt hineinstechen, ist ebenfalls bekannt. Aber was veranlasst den Baum eigentlich, dem ungebetenen Parasiten eine Galle als Unterkunft und Nahrung zu geben? Es ist zwar anzunehmen, dass durch das Einstechen der Eier und auch durch die Larve ständig irgendwelche Stoffe in das Blattgewebe gegeben werden, die das Wachstum der Galle hervorrufen. Will die Buche damit die Larven einkapseln? Aber wenn, warum lässt sie im Innern der Galle ständig Gewebe als Nahrung für die Larve nachwuchern? Warum lässt sie sie nicht einfach im "Gefängnis" verhungern? Fragen, die irgendwann die Wissenschaft vielleicht beantworten kann.

Mit einer Rasierklinge habe ich eine Galle längs aufgeschnitten - unfallfrei sogar für die Larve und für mich, denn das Gewebe war recht hart. Dabei war auch das wahrscheinliche Schlupfloch zu erkennen, denn nach der Verpuppung im Frühjahr will die fertige Mücke ja hinaus. Solange muss sie in ihrer Galle in der Blattstreu auf dem Waldboden ausharren. Dann ist das Blatt soweit zersetzt, dass sie unten den Ausgang findet.

Buchengallen im Juni (links eine Buchecker mit Hülle), im Dezember und mit Larve.
Fotos AGON/Ackermann, 21.06. und 02.12.2021

29.11.2021 Bürenbruch: Habicht, Turmfalke
Von D.Ackermann. Der erste Schnee dieses Winters hatte mich herausglockt. Aber selbst auf dem Bürenbruch hatte er keinen rechten Bestand. An den Waldwegen stehen Stapel von gefälltem Holz, obwohl in einem kürzlich erschienenem Interview der Tageszeitung kräftig für Fichte als Brennholz Reklame gemacht wurde. Über einem Brachland nahe der Kreuzschlenke rüttelte ein Turmfalke und am Oberlauf des Klosterbaches jagte unter Ausnutzung aller Deckungen für mich genau so überraschend wie für die potenzielle Jagdbeute ein Habicht.

Weg zum Elsebachtal, Turmfalke, Holzstoß am Weg. Fotos AGON/Ackermann, 29.11.2021

28.11.2021 Schwerte: Uhu
Von S.Jendrusch: Gerade durften wir akustische Zeugen einer Uhu-Unterhaltung werden:
Zwischen 20 Uhr war aus der Krone eines Nadelbaums zwischen Sigambrerstraße und Paul-Hoffmann-Straße laut und deutlich der Ruf eines männlichen Uhus und kurz darauf die entfernte Antwort des Weibchens zu hören. Mein Mann konnte sogar Landung und Abflug des Uhus beobachten.
Ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, was wir aufgrund der Dunkelheit leider nicht mit einem Foto festhalten konnten.
Kommentar D.A.: Das normale Verhalten eines wildlebenden Uhus dürfte es nicht sein, dass er seine Balzrufe mitten in der Bebauung hören lässt. Aber es gibt auch immer wieder Nachrichten von Uhus, die sich mitten in der dichten Bebauung wohl fühlen. Vielleicht ist das hier solch ein Fall. Vielleicht zieht sich das Paar aus den Gärten auch wieder ins Ruhrtal zurück. Es wäre schön, wenn wir in Schwerte wieder eine nachgewiesene Uhubrut bekämen.

23.11.2021 DO-Sommerberg: Kraniche
Von W. Wiemann: Als ich gestern, 22.11.21 gegen 14 Uhr zum ersten Male das Haus verließ, war die Luft erfüllt von Kranichrufen.. Auf der üblichen Route von NNO nach WSW, nur vom Sommerberg aus gesehen dieses Mal etwas nördlicher, zogen bis 15.15 Uhr in kurzen Abständen Kraniche meistens in lockerer Schwarmformation. (Wahrscheinlich war wegen des leichten Ostwindes die Kräfte sparende V - Formation für den Flug nicht notwendig). Es waren insgesamt mehr als tausend Vögel. Natürlich wurde ich sofort an Schillers „ Ibykus“ erinnert. Er muß 1797 am Thüringischen Himmel ein ähnliches Kranicherlebnis gehabt haben, wenn er schreibt

---und finster plötzlich wird der Himmel
und über dem Theater hin
   sieht man im schwärzlichen Gewimmel
ein Kranichheer vorüberziehn“

Das sind wohl die Kraniche, welche die Balkanroute gegen Süden nehmen und dann auch wie Schiller schreibt „ Korinthus Landesenge“ passieren.

22.11.2021 Westhofen: Vogelbilder
V.Böck: Wenn der Zapfen groß genug ist, finden auch zwei daran Platz. Die Kohlmeise frisst sogar aus der Hand - allerdings aus der Hand einer Schaufensterpuppe.

Kohlmeise, Buntspecht und Blaumeise. Fotos AGON/Böck, 15./22.11.2021

22.11.2021 DO-Berghofen und Schwerte: Kranichzüge
Kranichzüge zwischen 9 und 10 Uhr! Zum zweiten Mal schon fliegen so früh schon Kranichzüge über uns hinweg. Es ist also anzunehmen, dass die Vögel irgendwo eine Zwischenübernachtung eingelegt haben - vielleicht in den Rieselfeldern Münster? Vielleicht sind sie aber auch schon vor Tagesanbruch von der Diepholzer Moorniederung losgeflogen. Dazu schreibt F.Prünte für die OAG Kreis Unna:

"Die nächtlichen Temperaturen unter 0°C im Bereich der nördlich liegenden großen Kranich-Rastplätze der Diepholzer Moorniederung haben am 22.11.2021 den Kranichzug entfacht: Bereits in der Nacht nach 3 Uhr sind an der nördlichen Landesgrenze die ersten, nächtlich überziehenden Trupps registriert worden, seit Sonnenaufgang ziehen ohne Unterbrechung tausende Kraniche in Richtung SW/SSW und damit auch auf den Kreis Unna zu.

Frühmorgendliche Zug-Registrierungen im Kreisgebiet UN sind wohl nicht zwangsläufig immer auf Zwischenstopps zurückzuführen, sondern können in einigen Fällen wohl auch auf einen sehr frühen Zugstart in den traditionellen Rastgebieten nördlich des Teutoburger Waldes zurückgeführt werden."

Hier die Meldungen:

  • U. Malinowski: Heute Morgen gegen 9.40 Uhr flogen ca 200 Kraniche in drei 1er Formationen über Dortmund Berghofen ( Schwerter Wald) Richtung Süden.
  • J.Schiffer: Über Wandhofen flogen gegen 9:40 Uhr erst 200, dann nochmal 300 Kraniche niedrig in Richtung SW. Die Züge waren sogar von Ergste aus als schmale Striche am Himmel zu sehen.
  • U.Malinowski: Nach meiner Meldung um 9.40 Uhr flogen gegen 10.00 Uhr wieder Kraniche über unser Haus in Dortmund Berghofen! Diesmal nur deutlich hörbar, da sie über der Wolkendecke flogen.
  • M.Osthold: heute Morgen kurz vor 10 Uhr ein großer Zug über der Grürmannsheide.
  • U.Malinowski:Kranichzug am 22.11. um 13 Uhr in Dortmund Berghofen: wieder hunderte kreisende Kraniche ohne Formation über unserem Haus! Dazu gesellte sich eine 1 er Formation ca 100 Vögel!
  • U.Malinowski: um 15.20 Uhr :wieder fliegen ca 200 Kraniche in 1 er Formation über Dortmund Berghofen Richtung Süden
  • U.&D.Ackermann: Während der Gartenarbeit wurde uns dreizehn Mal eine kleine Pause durch rufende, kreisende und ziehende Kraniche beschert. Von 11:30 bis 15:55 kamen immer wieder Züge in einer geschätzten Mindestsumme von 3500 Kranichen über Ergste in Zugrichtung Südwest vorbei. Abgesehen vom warmen Sonnenschein war es auch heute merklich kälter geworden. Die Nachttemperatur war gegen 0°C gesunken. Der Wind hat auf Ost gedreht - was die Kraniche beim Fliegen unterstützte. Heute Nacht wird es Frost geben, soweit es klar bleibt.
Ziehende Kraniche. Fotos M.Osthold und D.Ackermann, 22.11.2021

 

19.11.2021 Schwerte: Mauersegler-Nisthilfen für die Eisenbahner-Siedlung
Vorbemerkung: Die AGON hatte Mauersegler- und Steinkauz-Nisthilfen bei der NFG beantragt und bekommen.
Dazu Cl. Weigel: Gestern hatte ich um 17.00 h spontan ein Treffen mit dem Vorstand der EWG bei mir im Garten, um die Kästen zu zeigen.
Es stellte sich heraus, dass ein Vorstandsmitglied sogar selbst Mauersegler am Dach hat und daher das Gespräch absolut positiv verlief.
Die Anbringung der Kästen wird die EWG in Zusammenarbeit mit dem Dachdecker übernehmen. Ich war freudig überrascht, wie informiert die beiden Herren waren. Das hat Spaß gemacht. Auch die drei Kästen für den Steinkauz werden durch die EWG angebracht. Es läuft!
Die AGON dankt der NFG und der EWG.

Fuchs auf der Röllingwiese
Foto AGON/Böck,18.11.2021
Wiedehopf im Kaiserstuhl
Foto AGON/Ackermann Archiv

18.11.2021 Westhofen: Fuchs badet
V.Böck: Heute den Fuchs beim Baden/ Jagen erwischt. Ich hatte mehr Glück als er!!

18.11.2021 NABU: Der Wiedehopf ist Vogel des Jahres 2022
NABU: Gestreifte Flügel, aufstellbare orange Haube und ein langer Schnabel: Deutschland hat den Wiedehopf zum Vogel des Jahres 2022 gewählt! Der auffällige, aber scheue Vogel kommt hierzulande bisher selten vor. Dennoch hat er die vier anderen Vogelwahl-Kandidaten deutlich abgehängt. Seit heute Mittag steht das amtliche Ergebnis fest: Mit zehntausenden Stimmen Vorsprung verweist er Mehlschwalbe, Bluthänfling, Feldsperling und Steinschmätzer auf die hinteren Plätze.

14.11.2021 Schwerte: Wasservogelzählung

  • 1) Ruhrabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Hans-Günter Bullenda, Heinz Wulf): 52 Graugänse, 30 Nilgänse, 14 Kanadagänse, 71 Stockenten, 7 Reiherenten, 19 Blässrallen, 2 Teichrallen, 2 Haubentaucher, 2 Kormorane, 2 Silberreiher, 15 Graureiher, 1 Höckerschwan, 1 Eisvogel, 1 Gebirgsstelze;

       sonstige Vogelarten: 9 Saatkrähen, 11 Rabenkrähen, 2 Elstern, >15 Erlenzeisige, 7 Amseln, 1 Kohlmeise, 10 Blaumeisen, 1 Rotkehlchen, 5 Zaunkönige, Haussperlinge (Ohler Mühle u. Lettenhof), >15 Stieglitze, 1 Buntspecht, 2 Kleiber, 1 Gartenbaumläufer, 2 Mäusebussarde, 3 Turmfalken.

  • 2) Geiseckesee mit Wassergewinnungsgelände (Zählerinnen: Antje Bertelmann, Claudia Weigel): 218 Blässrallen, 40 Reiherenten, 42 Pfeifenten, 109 Stockenten, 21 Tafelenten, 72 Schnatterenten, 4 Krickenten, 11 Haubentaucher, 17 Nilgänse, 113 Graugänse, 61 Höckerschwäne, 2 Silbermöwen, 3 Graureiher, 4 Silberreiher, 76 Kormorane, 2 Eisvögel;

   sonstige Vogelarten: ca. 250 Ringeltauben, 2 Wacholderdrosseln, 8 Amseln, 12 Rabenkrähen, 2 Eichelhäher, 7 Blaumeisen, 6 Kohlmeisen, 2 Kleiber, 1 Zaunkönig, 2 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen, 1 Turmfalke.

  • 3) Ruhrabschnitt Schwerter Brücke (B236) bis Autobahnbrücke (A45) in Wandhofen (Zähler: Ernst Goedecke): 1 Graureiher, 3 Silberreiher, 22 Graugänse, 4 Nilgänse, ca. 50 Kanadagänse, 1 Höckerschwan, 25 Stockenten, 21 Zwergtaucher, 4 Gänsesäger (weibl.), 3 Teichrallen, 2 Kormorane, 8 Lachmöwen, 1 Eisvogel;

   sonstige Vogelarten: 1 Turmfalke, 1 Mäusebussard, 1 Schafstelze (!), Rotkehlchen, Amsel, Wacholderdrossel, Buchfink, Bachstelze, Blaumeise, Kohlmeise, Ringeltaube, Dohle, Rabenkrähe.

  • 4) Ruhrabschnitt Autobahnbrücke Wandhofen (A45) bis Pumpwerk Westhofen einschließlich Röllingwiese (Zähler: Gerd Sauer): 22 Stockenten, 34 Schnatterenten, 25 Krickenten, 22 Blässrallen, 4 Teichrallen, 7 Zwergtaucher, 2 Haubentaucher, 34 Graugänse, 23 Kanadagänse, 9 Nilgänse, 7 Blässgänse, 5 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 Rohrdommel (!);

   sonstige Vogelarten: Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Kleiber, Buchfink, Amsel, Zaunkönig, Star, Elster, Buntspecht, Mäusebussard, Ringeltaube, Turmfalke, Rabenkrähe.

  • Ruhrabschnitt vom Wellenbad bis zur B236-Brücke in Schwerte (Zähler: Thomas Sauer):
    43 Blässrallen, 1 Eisvogel, 6 Graugänse, 7 Graureiher, 1 Haubentaucher, 5 Höckerschwäne, 29 Kanadagänse, 4 Kormorane, 1 Lachmöwe, 9 Nilgänse, 19 Reiherenten, 27 Stockenten, 3 Teichrallen, 3 Zwergtaucher, 2 Schnatterenten;

    sonstige Vogelarten: Zaunkönig, Rotkehlchen, Amsel, Wacholderdrossel, Star, Buchfink, Blaumeise, Kohlmeise, Ringeltaube, Elster, Rabenkrähe, Dohle, Grünspecht, Turmfalke, Mäusebussard, Bachstelze, Kleiber.

14.11.2021 Bürenbruch: Pilze
U.&D.Ackermann: Eigentlich soll der Herbst ja die Zeit der Pilze sein. Wir hatten aber den Eindruck, dass sich manche Arten in diesem Jahr etwas schwer tun. Nebelkappen und Schopftintlinge findet man immer wieder. Aber Hallimasch, Fliegenpilz und Steinpilz waren offenbar seltener. Mit dem Fall des Laubs kommen jetzt auch wieder die kleinen aber schönen Holzkeulen auf die Baumstümpfe. Die Geweihförmingen sind hellgrau, die Vielgestaltigen schwarz. Vielen werden die schwarzen Flecken auf Ahornblättern aufgefallen sein. Die "Tintenflecke" sind Pilzgeflechte, die erst im Frühjahr als Fruchtkörper runzelig werden und dann ihre Sporen abgeben.

Buntes Buchenlaub, Hallimasch, Geweihförminge und Vielgestaltige Holzkeule - Schopf-Tintling mit Schnecke, Ziegelroter Schwefelkopf, Tintenfleck. Fotos AGON/Ackermann, 14.11.2021

13./10.11.2021 Schwerte: Kraniche
Von W.Träger. Da wartet man am Mittwoch bei natürlich schlechter Laune auf ein freies Bett im Krankenzimmer des Marienkrankenhauses, als plötzlich das Rufen von vielen Kranichen durch das geöffnete Oberlicht ertönt. Ein Stimmungsaufheller war das allemal!

Igel frisst Maus.
Foto K.Kolbe 11.11.2021

11.11.2021 DO-Aplerbeck: Igel frisst Maus
K.Kolbe: Wir konnten diese Woche ein interessantes Schauspiel beobachten, siehe Foto. Unser Kater hatte ein Maus gefangen und diese auf der Terrasse abgelegt. In einem unbeobachteten Moment kam der kleine Igel und holte sich das tote Mäuschen und verspeiste es vor den Augen des Katers. ??

10.11.2021 Geisecke: Bekassine u.a. Beobachtungen
Von U.&D.Ackermann. In der Nacht sank das Thermometer in Ergste auf -2°C. Aber bei Windstille merkte man die Kälte kaum - und die Sonne sorgte schnell für angenehme Wärme. Gleich zu Anfang unseres Spazierganges brachte ein Trupp Stieglitze Abwechslung. Sie holten den Samen aus den Fruchtständen einer Esche an der Ruhr. Leider war der abzweigende Wanderweg entlang der Ruhr wegen Baumschnittarbeiten gesperrt.
So blieb also nur der Rad- und Fußweg am Ruhrfeldgraben entlang. Hin und wieder eine schnell verschwindende Meise war zunächst alles, was noch zu beobachten war, dann ein Rotkehlchen, noch einige Wasservögel, und als Höhepunkt eine Bekassine in der Nachbarschaft zweier Stockenten, dicht ans Ufer gedrückt und offenbar die Sonne genießend. Auf dem Rückweg fiel uns noch ein recht dunkler Mäusebussard auf, der zunächst auf einem Zaunpfahl saß, dann in eine Birke abflog und schließlich von einer Rabenkrähe vertrieben wurde.

Stieglitz, Rotkehlchen, Rabenkrähe - Bekassine, Teichhuhn, Schnatterentenpaar - Mäusebussard.
Fotos AGON/Ackermann, 10.11.2021

09.11.2021 Ergste: Kraniche
Von U.Ackermann. Heute gegen 15:30 Uhr überflog ein Trupp rufender Kraniche Ergste in SW- Richtung

08.11.2021 Westhofen: Kormoran
Von V. Böck: Zwei Bilder von heute.

Kormoran und Kranichzug. Fotos AGON/Böck, 08.11.2021

08.11.2021 Is.-Grürmannsheide: Kraniche und Silberreiher
Von M.Osthold: Heute Morgen sahen wir die beiden Silberreiher auf der Wiese und am Nachmittag zogen die Kraniche über unsere Grürmannsheide hinweg.

Kranichzug, Silberreiher. Foto M.Osthold, 08.11.2021

08.11.2021 Ergste: Letztes Blühen
D.Ackermann: Büsche und Bäume machen sich klar für den Winter. Von den Laubbäumen sind die Blätter teils abgefallen, teils leuchten sie noch in schönen Farben - soweit die Sonne scheint. Auf dem Gang zum Bürenbruch, durchs Wannebachtal und wieder hinauf zur Kreuzschlenke fand ich nur noch einige blühende Behaarte Franzosenkräuter (Galinsoga ciliata). Schön standen allerdings die Fruchtstände der Späten Goldruten (Solidago gigantea) im Licht. Doch sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Natur sich jetzt für den Winter fertig macht.

Behaartes Franzosenkraut, Späte Goldrute, schwimmende Blätter mit Regentropfen
Fotos AGON/Ackermann, 08.11.2021

06.11.2021 Bürenbruch: Beobachtung
Von U.&D. Ackermann: Kaum dort, stach uns schon das satte Rot des Pfaffenhütchens ins Auge. Vielleicht bedeckten die Geistlichen früherer Zeiten mit ähnlichen Hüten ihre Blöße auf dem Scheitel. Mich erinnert es eher an den Bollenhut der Schwarzwaldfrauen. Spindelbaum hieß das Pfaffenhütchen früher, weil aus dem zähen Holz Spindeln und Stricknadeln hergestellt wurden. Für uns ist das Pfaffenhütchen in allen Teilen giftig. Bei Rotkehlchen und Drosseln ist das aber anders. Sie sorgen für die Verbreitung des im Herbst so schönen Strauches. Ob der Eichelhäher auch dazu gehört? Jedenfalls zog ein Häher suchend durch den Wald - vielleicht, um noch Eicheln als Wintervorrat zu verstecken. Wunderschön sind zurzeit die bunten Herbstfarben des Waldes. Leider nicht mehr lange.

Pfaffenhütchen, Eichelhäher - Herbstwald. Fotos AGON/Ackermann, 06.11.2021

04.11.2021 Westhofen: Beobachtung
Von V.Böck. Ein paar Flugtiere von der Röllingwiese..

Eichelhäher, Kanadagänse - Buntspecht, Buchfink - Krickente, Pfeifente, Blaumeise.
Fotos AGON/Böck, 04.11.2021

04.11.2021 Vogelfütterung im Winter und Kranichzug
Vom NABU Landesverband NRW. Soll ich, kann ich, darf ich – Vögel im Winter füttern? Diese Frage wird jedes Jahr aufs Neue heiß diskutiert. Schützt die Winterfütterung besonders bedrohte Vögel? Die Antwort ist: Nein, denn von der Fütterung im Winter profitieren lediglich zehn bis 15 Vogelarten. Keine dieser Arten ist in ihrem Bestand gefährdet.
Und was ist mit dem Naturerlebnis am Vogelhäuschen? Das finden wir wertvoll: Denn wo sonst lässt sich lebendige Natur selbst mitten in der Stadt und aus nächster Nähe so gut beobachten? Nicht selten weckt der Spaß dann auch das Interesse, selber aktiv zu werden und mehr für den Vogelschutz zu tun.

150 000 Kraniche sind noch in Deutschland. Zehntausende Kraniche haben sich in den vergangenen Wochen von Deutschland auf den Weg Richtung Süden gemacht. Doch an den Rastplätzen hierzulande halten sich noch immer zahlreiche Kraniche auf. Vermutlich werden viele noch eine Zeit lang bleiben, denn es werden schlechte Flugbedingungen erwartet.

Bergfink und Stieglitz. Foto B.Eckelsbach, 10.2021

31.10.2021 Wandhofen: Bergfink
B.Eckelsbach: Am Futtersilo hängt seit kurzem eine Wildkamera. Leider stimmt die Entfernung nicht. Die Vögel werden etwas unscharf fotografiert. Trotzdem kann man die verschiedenen Arten erkennen. Im Vordergrund steht ein Bergfink-Weibchen, ein Zugvogel aus Skandinavien. Im Hintergrund ist ein Stieglitz zu sehen. Ansonsten wird das Futter von Kohl- und Blaumeisen, Haus- und Feldsperlingen gut angenommen. Außerdem kommen Gimpel, Grünfinken und Kleiber. Ab und zu versucht ein Buntspecht an das Futter heranzukommen. Er kann aber die Stange nicht anfliegen.

31.10.2021 Ergste: Kranichzug
B.&D.Ackermann: Gegen 11 Uhr (Winterzeit) zogen ca. 50 Kraniche in westlicher Richtung über Ergste, danach gegen 11:10 Uhr kam noch ein weiterer Zug von ca. 40 Kranichen in Richtung Südwest.

29.10.2021 DO-Sommerberg: Kranichzug
Von W.Wiemann. Für die Jahreszeit ungewöhnlich überraschte mich gestern Morgen gegen 11 Uhr bei der Gartenarbeit das laute Rufen von Kranichen. Ziemlich tief gegen spürbar kräftigen Südwestwind fliegend entdeckte ich ca. 40 dieser Wappentiere der Lufthansa.  Mich interessiert, wo sie wohl die Nacht verbracht haben. Von dem großen Sammelplatz am „Dümmer“ im Kreise Diepholz können sie doch nicht gestartet sein. Gibt es evtl. im nordöstlichen Westfalen evtl. im Quellgebiet von Ems und Lippe noch einen Platz für einen Zwischenaufenthalt ihrer großen Reise?
Kommentar D.A.: Elf Uhr ist wirklich sehr früh für den Kranichzug bei uns. Wenn wir annehmen, dass die Diepholzer Moore rund 350 km Luftlinie entfernt liegen und die Kraniche gegen den Wind vielleicht mit 40 km/h zurücklegen, wären sie fast neun Stunden unterwegs gewesen, d.h. um rund zwei Uhr bei völliger Dunkelheit gestartet sein. Das machen Kraniche eigentlich nicht. Wahrscheinlich haben sie in den Rieselfeldern bei Münster eine Zwischenübernachtung eingelegt.

27.10.2021 Westhofen: Beobachtung
Von D.&U.Ackermann. Es war ruhig auf der Wasserfläche. Die zahlreichen Schnatterenten und Krickenten gründelten im hinteren östlichen Bereich. Gefreut haben wir uns über das Teichhuhn. Trotz der Anfeindungen durch die Blässhühner während der Brutzeit sind immer noch Teichhühner da. Auch seit mindestens einer Woche sind die zwei Paare Rostgänse zu beobachten.
Im Futterhaus liegt wieder Vogelfutter aus. So problematisch es wegen der Rattenplage ist, mussten wir doch über den Eichelhäher lachen, der wie Kleiber und Meisen gern auch zum Futter gekommen wäre. Aber er war sehr vorsichtig, beobachtete die Lage zunächst aus einigem Abstand und kam, nachdem er sich erst flach auf den Zaun geduckt hatte, endlich zum seinem Wunschziel.
Richtig Leben kam mit einem Trupp von etwa 30 Graugänsen, die von Osten geflogen kamen und dann schön vorschriftsmäßig gegen den Wind aufs Wasser gingen.

Rostganspaar, Teichhuhn, Eichelhäher - Grauganspaar, Schnatterenten.
Fotos AGON/Ackermann, 27.10.2021
Abendsegler Foto AGON/Böck, 26.10.2021

26.10.2021 Westhofen: Fledermaus
Von V.Böck. Vampir an der Röllingwiese, direkt am Bobachtungsstand gesichtet. Der Abendsegler hatte wohl die Uhr vergessen…..das Foto konnte ich um 14.45 Uhr machen!!!

26.10.2021 Ergste: Vogelbesuch
Von U.&D.Ackermann. Plötzlich war unsere Eberesche voller Vögel. Je ein Schwarm Wacholderdrosseln und Stare trafen sich offenbar zum gemeinsamen Fressen der roten Beeren. Eine Amsel fühlte sich animiert, mitzumachen und auch die Elster unterm Baum probierte mal eine heruntergefallene Beere. Was alle machen, kann das falsch sein? Gleichzeitig suchte eine diesjährige Blaumeise die Birke nach Fressbarem ab, und zu allem Überfluss erschien auch noch ein lange vermisstes Grünspechtmännchen im Rasen des Nachbargartens. Leider waren alle fast genau so schnell verschwunden, wie sie gekommen waren, wie Kinder, die im Trupp zusammen bleiben, um die Spielkameraden nicht zu verlieren.

Sechs Arten Vögel waren plötzlich da - und wieder weg: Wacholderdrossel, Blaumeise, Amsel, Star, Elster und Grünspecht. Fotos AGON/Ackermann, 26.10.2021

24.10.2021 Ergste: Der Herbst macht Fortschritte
Von D.Ackermann. Nach dem Durchzug des letzten Sturmtiefs gibt es nun schon den zweiten Tag wunderbares Herbstwetter. Bei einer kleinen Vormittagswanderung über den Steinberg zum Bürenbrucher Wald wurde am Wurmfarn so richtig deutlich, dass Freiflächen nachts kälter werden als das Innere des Waldes. Auf der frei gräumten Fläche am Steinberg waren viele Farne braun, während sie im Schutz des Waldes noch grün geblieben sind.
Nach und nach werfen die Bäume nun ihre Blätter ab, nachdem sie das Chlorophyll daraus gezogen und eine Trennschicht am Blattstiel eingebaut haben. Der Sturm hat kräftig dabei geholfen und ganze Zweige abgerissen. Vor allem schon vorher vorhandene Carotinoide sollen es sein, die nach dem Abbau des grünen Farbstoffs die Blätter gelb bis orange färben. Im Gegensatz dazu sollen neu gebildete Anthozyane manche Blätter auch rot färben. Aber das muss man nicht wissen, um diese Herbstfarben einfach nur schön zu finden.

Der Herbst macht Fortschritte. Fotos AGON/Ackermann, 24.10.2021

23.u.24.10.2021 Wandhofen und Vosswinkel
Von T.Kruse. Kraniche gestern 23.10. 2021 gegen 16.15 Uhr über Wandhofen. Heute 24.10.2021 Hirsche im Wildwald Vosswinkel.

Kranichzug über Wandhofen und Rothirsche im Wildwald Vosswinkel.
Fotos AGON/Kruse, 23./24.10.2021

23.10.2021 Ergste: Kranich- und Ringeltaubenzug
Von U.&D.Ackermann. An der Tankstelle erzählte uns H.Kusmircz, dass am Nachmittag vor 17 Uhr Kraniche gezogen seien. Beim nachfolgenden Abendspaziergang konnten wir starken Ringeltaubenzug beobachten. In mehreren Zügen waren es grob geschätzt 1200 Vögel, die in Richtung Südwest zogen.

Ringeltaubenzug nach Sonnenuntergang am Abendhimmel. Fotos AGON/Ackermann, 23.10.2021

28.09.-11.10.2021 Westhofen: Reiher und Zaunkönig
Von V.Böck. Silber- und Graureiher bei Niedrigwasser.

Silber- und Graureiher bei Niedrigwasser und singender Zaunkönig.
Fotos AGON/Böck 28.09. und 11.10.2021

22.10.2021 Westhofen: Wasservögel
Von U.&D.Ackermann. Der kalte Wind aus Südwest kräuselte zwar die Wasseroberfläche, konnte aber den Beobachtungsstand nicht erreichen. Rund ein Dutzend Schnatteren hatte sich zu einer Balzgesellschaft zusammen gefunden, ein Silberreiher kam geflogen, wurde aber von einem Graureiher wieder vertrieben und von den zwei Paaren Rostgänse hielt sich eins putzend und ruhend auf der ehemaligen Insel auf.

Rostgänse, Silberreiher - Schnatterenten. Fotos AGON/Ackermann, 22.10.2021
Eisvogel. Foto AGON/Böck, 20.10.2021

20.10.2021 Westhofen: Eisvogel
Von V.Böck: Mal wieder einen Eisvogel in schöner Pose erwischt!

20.10.2021 Ergste: Herbstzeit, Pilzzeit
Von D.Ackermann. Mit dem Fortschritt des Herbstes kommen nun doch mehr Pilze aus dem Waldboden, wie hier am Semberg. Bei den Stäublingen werden die Sporen im Innern des Fruchtkörpers gebildet, beim Schirmpilz und Fliegenpilz an den Außenseiten der Lamellen unterm Hut und bei den Röhrlingen und Porlingen (nicht abgebildet) im Innern der Röhren unterm Hut. Erstaunlich ist, mit welcher Gewalt sich der Fliegenpilz aus dem Boden gestemmt hat. Er ist von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie für 2022 zum Pilz des Jahres gewählt worden.

Flaschenstäubling, Fliegenpilz, Schirmpilz. Fotos AGON/Ackermann, 20.10.2021

19.10.2021 Ergste: Wacholderdrosseln
Von D.Ackermann. Als ich kurz vor 17 Uhr ans Fenster trat, sah ich gerade noch, wie ein Schwarm Wacholderdrosseln aus unserer Eberesche fortflog. Eine aber war so nett und harrte solange aus, bis ich den Fotoapparat geholt hatte. Schließlich flog auch sie ab. Vier Ringeltauben blieben aber noch kurz sitzen.

Die roten Beeren der Eberesche haben sie angelockt: Wacholderdrossel und Ringeltaube.
Fotos AGON/Ackermann, 19.10.2021

18.10.2021 Is.-Grürmannsheide: Kanadagänse
M.Osthold: Seit Tagen versammeln sich allmorgendlich Kanadagänse auf dem abgeernteten Maisfeld auf der Grürmannsheide. Es sind schätzungsweise 100 Gänse. Das Foto zeigt nur einen Teil der Vögel.

Kanadagänse auf abgeerntetem Maisfeld. Foto M.Osthold, 18.10.2021

17.10.2021 Schwerte: Wasservogelzählung

  • Ruhrabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Heinz Wulf, Hans-Günter Bullenda):

      41 Graugänse, 26 Kanadagänse, 25 Nilgänse, 104 Stockenten, 16 Reiherenten, 2 Schnatterenten, 3 Haubentaucher, 17 Blässrallen, 1 Teichralle, 1 Höckerschwan, 1 Kormoran, 16 Graureiher, 4 Silberreiher, 1 Eisvogel;

      weitere Vogelarten: 22 Rabenkrähen, ca. 30 Wacholderdrosseln, 5 Eichelhäher, 15 Amseln, 14 Hohltauben, 15 Ringeltauben, 3 Kohlmeisen, 4 Blaumeisen, 1 Buchfink, 24 Stare, 2 Rotkehlchen, 3 Zaunkönige, 2 Bachstelzen, 2 Buntspechte, 1 Grünspecht, 6 Mäusebussarde, 3 Turmfalken.

  • Wasserwerksgelände mit Geiseckesee (Zählerin: Claudia Weigel):

142 Blässrallen, 61 Reiherenten, 63 Stockenten, 41 Schnatterenten, 23 Tafelenten, 1 Zwergtaucher, 13 Haubentaucher, 1 Teichralle, 89 Graugänse, 4 Nilgänse, 47 Höckerschwäne, 16 Kormorane, 1 Graureiher;

weitere Vogelarten: 6 Bachstelzen, 3 Gebirgsstelzen, 12 Uferschwalben, 4 Rabenkrähen, 3 Eichelhäher, 6 Amseln, 2 Buntspechte, 1 Grünspecht, 3 Rotkehlchen, 3 Zaunkönige, 6 Buchfinken, 2 Grünfinken, 2 Kohlmeisen, 12 Blaumeisen.

  • Ruhrabschnitt Brücke B236 bis Autobahnbrücke A45 (Zähler: Ernst Goedecke):

7 Zwergtaucher, 3 Graureiher, 6 Teichrallen, 10 Stockenten, 3 Kormorane, 1 Eisvogel;

weitere Vogelarten: Amsel, Zaunkönig, Rotkehlchen, Kohlmeise, Ringeltaube, Wacholderdrossel, Elster, Rabenkrähe, 1 Rotmilan.

  • Ruhrabschnitt Brücke A45 bis Pumpwerk Westhofen, einschließlich Röllingwiese (Zähler: Heinz Wulf, Hans-Günter Bullenda):

4 Graugänse, 15 Nilgänse, 4 Rostgänse, 17 Stockenten, 1 Reiherente, 16 Schnatterenten, 12 Krickenten, 1 Spießente, 29 Blässrallen, 6 Teichrallen, 15 Zwergtaucher, 5 Graureiher, 2 Silberreiher, 3 Kormorane, 1 Höckerschwan, 1 Eisvogel;

weitere Vogelarten: Gartenbaumläufer, Amsel, Bachstelze, Kohlmeise, Blaumeise, Rotkehlchen, Zaunkönig, Ringeltaube, Rabenkrähe, Dohle, Eichelhäher, Grünspecht, Buntspecht, Kleiber, 1 Mäusebussard, 1 Turmfalke.

  • Ruhrabschnitt Wellenbad bis Brücke B236 (Zähler: Thomas Sauer):

32 Stockenten, 12 Reiherenten, 3 Schnatterenten, 1 Haubentaucher, 4 Zwergtaucher, 57 Blässrallen, 3 Teichhühner, 11 Kanadagänse, 7 Nilgänse, 6 Graureiher, 8 Höckerschwäne, 1 Eisvogel, 6 Kormorane, 1 Flussuferläufer;

weitere Vogelarten: Rabenkrähe, Elster, Dohle, Ringeltaube, Hohltaube, Grünspecht, Amsel, Wacholderdrossel, Grünfink, Stieglitz, Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Buchfink, 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 1 Rotmilan.

15.10.2021 Ergste: Schwarzkehlchen
E.Goedecke: Heute nachmittag in Ergste bei der Pferdekoppel gegenüber Pärchen Schwarzkehlchen.

13.10.2021 Bürenbruch-Mauspot: Beobachtung
Von D.Ackermann. Am Bürenbrucher Weg auf einem Scheunendach saß ein Mäusebussard. So etwas hatte ich lange nicht gesehen und nahm das als gutes Omen für die Wanderung. Und tatsächlich konnte ich am Mauspot auf einer hoch und dicht mit Gras und Kräutern bewachsenen, ansteigenden Kahlfläche eine Ricke mit diesjährigem Kitz beobachten. Sie war sich wohl zunächst nicht ganz sicher, ob von mir eine Gefahr ausgehen könnte. Aber nach einer kleinen Weile hat sie mich als ungefährlich eingestuft (womit sie vollkommen richtig lag) und verschwand gemächlich zwischen den Gräsern.

Ein selten bunter Schopf-Tintling, der am unteren Hutrand schon in schwarze "Tinte" zerfloss, fiel mir am Wegrand auf. Die Porlinge in den toten Fichtenstämmen und -Stümpfen zersetzen derweil das Holz, so dass kein Müll übrig bleibt, und immer mehr Rotbuchen bekommen bunte Blätter an den äußeren Zweigen. Der Herbst macht Fortschritte.

Mäusebussard, Ricke und Kitz - Schopf-Tintling, Fichten-Porling, Herbstlaub.
Fotos AGON/Ackermann, 13.10.2021

12.10.2021 Geisecke: Gänse
Von Cl. Weigel. Gestern zwischen 16.30 und 17.00 h traf ich ca. 85 sehr entspannt rastende und zum Teil gründelnde Kanadagänse auf der Ruhr in Geisecke (Höhe Gut Rutenborn) an. Dazu hatten sich eine Graugans und fünf Nilgänse gesellt. Ca. 20 Reiherenten und jede Menge Bläßrallen.

11.10.2021 Bürenbruch: Der Wald als Müllkippe
Von D. Ackermann. Einige Tage war ich nicht dort oben, deshalb war ich heute Abend nicht wenig überrascht, als ich den Müll links und rechts des Weges zum Wannebachtal gegenüber dem Haus Bürenbruch 17 (Haltestelle Althoff) liegen sah. Sicher wurde der Müll bereits der Stadt Schwerte gemeldet, denn der Pflanzenwuchs arrangiert sich bereits damit. Trotzdem - ich werde es auch nochmal machen. Nicht etwa, weil es die Natur stören würde. Säugetieren, Vögeln und Insekten ist der Müll völlig egal. Sie nutzen ihn sogar. Rotmilane bauen gern Plastikfolie oder Wolle in ihren Horst mit ein. Die Frage ist nur, ob wir Menschen in einer so vermüllten Landschaft gern leben möchten.
Nachtrag: Am 13.10 war der Müll bereits verschwunden. Danke, Stadt Schwerte.

Vom leichten Nieselregen heute waren die Gräser an geschützten Stellen noch voller Wassertropfen. Neben dem bereits verwelkenden Schmalblättrigen Greiskraut und Einjährigen Berufkraut standen an einigen Stellen noch blühende Exemplare des Wasserdarms. Die meisten Pflanzen tragen aber nun Früchte oder Samen wie der Ufer-Wolfstrapp.

Müll im Wald - Wassertropfen, Wasserdarm, Ufer-Wolfstrapp. Fotos AGON/Ackermann, 11.10.2021

09.10.2021 Ergste: Herbst
Von U.&D.Ackermann. Die Sonne meinte es heute nochmal gut mit uns. Die Nachttemperaturen knapp über Null und die heute ziehenden Kraniche zeigen aber unmissverständlich, dass es Herbst geworden ist. Die Bienen fliegen immer wieder die blühenden Herbstastern an. Leider lassen sich nur noch ein Tagpfauenauge und ein Kohlweißling sehen. Wenn die Astern welken, wird es auch damit vorbei sein. Nur noch wenige blühende Wildpflanzen zeigen sich im Garten, darunter das Orangerote Habichtskraut und das Zymbelkraut. Allerdings ist auch noch der Hornfrüchtige Sauerklee zu nennen, der zwar hübsche gelbe Blüten hat, aber im Garten ein unausrottbares Unkraut darstellt.

Biene und Tagpfauenauge auf Herbstasterblüten, Orangerotes Habichtskraut, Hornfrüchtiger Sauerklee und Zymbelkraut. Fotos AGON/Ackermann, 09.10.2021

09.10.2021 DO-Sommerberg: Kranichzug
Von W.Wiemann: heute gegen 15 Uhr sah ich die ersten Kraniche nach Südwesten ziehen. Da ich im Hause war, konnte ich nur den Rest des Zuges sehen. Jedenfalls kreisten sie dann Richtung Westhofener Kreuz. Sie blieben einige Zeit dort, wahrscheinlich nutzen sie den die hier aufsteigende warme Luft des Papier- u. Kraftwerkes an der Lenne um für ihren weiteren Flug Höhe zu gewinnen.

09.10.2021 Ergste: Kranichzug
Von W.Träger. Heute gegen 15:15 Uhr zogen Kraniche über Ergste hinweg.

09.10.2021 DO-Berghofen: Kranichzug
Von Ute Malinowski. Heute kreisten Kraniche über Berghofen in südwestlicher Richtung um ca 15.15 Uhr.

08.10.2021 Vosswinkel: Eindrücke aus dem Wildpark
Von U.&D.Ackermann. Obere Reihe: Der Platzhirsch vertreibt den Nebenbuhler, der Jongleur mit dem Baumstamm, auch Helden werden müde. Untere Reihe: Mufflons

Rothirsche und Mufflons. Fotos AGON/Ackermann, 08.10.2021

07.10.2021 Westhofen: Beobachtung auf der Röllingwiese
U.&D.Ackermann: Star des Nachmittags war eine leider sehr weit entfernte Bekassine, die meist verschwunden blieb, aber hin und wieder am hinteren Ufer zu sehen war. Bemerkenswert waren die vielen Krickenten, die sich im hinteren Teil der Wasserfläche aufhielten. Zwei Paare Rostgänse, zwei Kormorane, ein Silber- und zwei Graureiher sind noch zu nennen. Und ein Eisvogel saß lange auf dem höchsten Ast eines umgefallenen Baumes. Die Zwergtaucher sind dabei, ihr Pracht- gegen das Schlichtkleid zu tauschen.

Rostgänse, Silber- und Graureiher - Bekassine, Kormorane und Zwergtaucher,
Fotos AGON/Ackermann, 07.10.2021

05.10.2021 Westhofen: Pilzexkursion
Von U.&D.Ackermann. J.Wöllecke leitete die Pilzexkursion am Nachmittag auf dem Ebberg. Eigentlich sollte es eine Pilzwanderung für die AGON sein, aber es kamen so viele Pilzinteressierte, dass die AGON nur noch eine Randgruppe war. Hinzu kam, dass es nicht nur begann zu regnen, sondern dass der Wetterbericht auch keine Besserung für heute versprach - so fuhren die Berichterstatter lieber wieder heim und kratzten den stinkenden Hundedreck von den Schuhen.

Ein Teil der Pilzgruppe. Foto AGON/Ackermann
C-Falter. Foto AGON/Böck 05.10.2021

05.10.2021 Schwerte: C-Falter
Volker Böck fotografierte diesen wunderschönen C-Falter im Garten von Jürgen Schiffer.

04.10.2021 Ergste: Ringeltaube im Wilden Wein
Von U.&D.Ackermann. Zunächst lockte uns ein Tagpfauenauge zum hinteren Ende des Gartens. Von dort aus konnten wir eine Ringeltaube beobachten, die über unserer Terrasse auf den schwankenden Reben saß und die Beeren des Wilden Weins abpickte und fraß.

Tagpfauenauge auf Herbstastern und Ringeltaube am Wilden Wein.
Fotos AGON/Ackermann, 04.10.2021

04.10.2021 DO-Aplerbeck: Igel
Von S.Kolbe. Seit einiger Zeit beherbergt der Garten von Fam. Kolbe eine Igelfamilie mit zwei Jungen. Wie man sieht, werden sie gut versorgt.

Die Igel werden gut versorgt. Foto AGON/Kolbe 01.10.2021

04.10.2021 Ergste: Herbst
D.Ackermann: Der Herbst lässt sich immer deutlicher erkennen. Deer Regen hat endlich aufgehört. Die Blätter unseres Wilden Weins sind nicht nur rot, sie fallen auch schon ab. Die Rosen tragen nun ihre leuchtend roten Hagebutten. Aber an der Kreuzschlenke blühte noch ein Vogelknöterich. Am großen Feld neben dem Bürenbrucher Weg versuchte ein Graureiher am Rand eines Brachestreifens etwas Fressbares zu finden - und auch den Turmfalken trieb der Hunger um. Er rüttelte über dem gleichen Feld auf dem der Reiher stand.

Graureiher, Turmfalke - Wilder Wein, Vogelknöterich, Hagebutten.
Fotos AGON/Ackermann, 04.10.2021
Rechts der AGON Stand. Foto AGON/Ackermann, 02.10.2021

02.10.2021 Schwerte: Umweltaktionstag in der vhs Schwerte.
Von U.&D.Ackermann. Von 10 bis 12 Uhr stellten sich alle Gruppen und Kurse der VHS Schwerte, die sich mit Natur und Umwelt befassen, mit einem kleinen Stand vor. Auch die AGON hatte neben vielen Druckschriften ein Insekten- und ein Spatzen-Hotel sowie einige Nistkästen zur Anschauung bzw. zum Kauf mitgebracht. Dankbar waren wir, dass sogar zwei der Nistkästen verkauft werden konnten.

 

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