Aktuelle Beobachtungen 2020-3 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich TK25-4511 Schwerte und Umgebung.
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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

29.10.2020 Schwerte: Pilze im Schwerter Wald
U.&D.Ackermann: Das südlich des Mutter-Möller-Weges und östlich des Gehrenbachquellteiches gelegene Waldstück ist zwar als Wildnisgebiet ausgewiesen worden. Als solches muss es sich allerdings erst entwickeln. Bei einem Spaziergang um das Gebiet war noch nicht sehr viel Totholz zu erblicken, dafür aber viele Baumpflanzen aus natürlicher Verjüngung, die darauf warten, dass umstürzende Bäume Lichtinseln im Kronendach öffnen. Wo es aber totes Holz gab aus Baumstümpfen oder gefällten und liegen gelassenen Stämmen, da siedeln sich Pilze an. Man erkennt sie allerdings erst, wenn das dünne Fadengeflecht im Holz Fruchtkörper bildet. Viele Pilzarten zersetzen Holz, andere leben mit Baumwurzeln in Lebensgemeinschaft zu gegenseitigem Nutzen. Die Zersetzer sorgen dafür, dass es natürlicherweise keinen Abfall im Wald gibt. Die anderen, die Mykokorrhizapilze erweitern mit ihrem feinen Geflecht im Boden den Einzugsbereich des Wurzelwerks der Waldbäume.
Übrigens heißt es, dass das größte bekannte Lebewesen der Erde ein Hallimasch mit einem 9 km² großen Mycel sein soll. Es soll in Oregon, USA, um 2000 nach einem rätselhaften Waldsterben entdeckt worden sein. Der Hallimasch greift eben auch lebendes Holz an, was bei Förstern wenig Begeisterung hervorruft.
Einige Vögel waren auch noch zu hören: Amsel, Blaumeise, Kohlmeise, Kleiber, Rotkehlchen und Zaunkönig.

Totholz mit Rotrandigem Baumschwamm, Riesenporling, Hallimasch. - Beutelstäublinge, Nebelgrauer Trichterling und Steinpilz.
Übrigens: Pilznamen sind wie Lottozahlen - ohne Gewähr. Fotos AGON/Ackermann, 29.10.2020

27.10.2020 Ergste: Späte Insekten
U.&D.Ackermann: Auf der Wiese Höfen wollten wir noch einige Falläpfel auflesen. Das mussten wir aber zunächst zurückstellen.
Gleich unter dem ersten Birnbaum hatten die abgefallenen und die faulenden Birnen noch zwei Hornissen und einen Admiral angezogen. Inzwischen stehen auch einige Pilze auf der Wiese, Täublinge, alte Wiesenchampignons und kleinere braunhütige Arten. Schließlich kamen wir doch noch zu unseren Falläpfeln.

Admiral, Hornisse und Täublinge. Fotos AGON/Ackermann, 27.10.2020

25.10.2020 Schwerte: Wildnisgebiet im Schwerter Wald
M.&Chr.Kunsemüller: Gestern unternahmen wir eine botanische Exkursion in den Schwerter Wald und schauten uns dort das Wildnisentwicklungsgebiet genauer an. Wir haben es vom Kornweg aus kommend in westlicher Richtung auf dem mittleren Weg bis zur Quelle des Gehrenbachs durchquert. Die Kartierungsarbeiten der Biologischen Station Unna/Dortmund haben begonnen. Wir schließen es daraus, dass die Bäume durchnummeriert sind. Bemerkenswert finden wir die diesjährige üppige Beerentracht der Stechpalmen. Es sprießen etliche Pilze und einige Sammler*innen hatten es auf Hallimasch oder Waldchampignon abgesehen. Hier ist unsere Pflanzenliste in der Reihenfolge der Beobachtung:

Am Kornweg: Schmalblättriges Greiskraut, Stechender Hohlzahn, Sternmiere, Wegrauke, Schafgarbe, Beifuß, Acker-Kratzdistel, Gelbe Schwertlilie, Zitterpappel

Im Wald: Bergahorn, Feldahorn, Lanzettliche Kratzdistel, Stechpalme, Rotbuche, Lärche, Stieleiche, Vogelkirsche, Esche, Haselnuss, Brombeere, Efeu, Drüsiges Springkraut, Roteiche, Fichte, Hainbuche, Am Quellteich: Rhododendron.

Wildnisgebiet im Schwerter Wald mit Schmalbl. Greiskraut (l.) und Stechpalme (r.) Fotos AGON/Kunsemüller, 25.10.2020

23.10.2020 Dortmund-Sommerberg: nochmal Erntezeit-Beobachtungen
W.Wiemann: „ Es war die Wacholderdrossel -  Und nicht die Amsel"
Mit diesen Worten frei nach Shakespeare musste ich soeben feststellen, als ich nach dem Regen zur Eberesche ging, um nachzusehen wie viel Vogelfutter noch vorhanden war. Ca. ½  Dutzend Wacholderdrosseln flogen auf. Der Baum ist so gut wie „fruchtlos“; Aus dem Fenster ca. 40 Meter entfernt hatte ich die einfliegenden Wachholderdrosseln für Amseln gehalten.

23.10.2020 Dortmund-Sommerberg: Erntezeit-Beobachtungen
W.Wiemann: Nun wollten wir heute die restlichen Äpfel von den Bäumen holen – die späten Sorten: Gloster, Ontario und den Finkenwerder Prinzenapfel – aber der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nicht beeindrucken von dem Wetter lassen sich unsere gefiederten Freunde. Aus dem Fenster schauend habe ich eine Eberesche im Blick, die voller Früchte hängt. Entgegen dem Vorjahr als ich im Oktober kaum eine Amsel im Garten sah, herrscht jetzt ein reges Treiben von ihnen in der Eberesche. Seit den zwei, drei kalten Tagen in der vergangenen Woche findet dieser starke Besuch statt. Offensichtlich hat die Kälte Geschmack an dle Beeren gebracht. Es sind schon „komische Vögel“ diese Amseln, rote Erdbeeren und Kirschen haben sie nicht angerührt aber die herben Eschenbeeren  sind wohl für sie eine Delikatesse. - Gerade fliegen auch „Heini und Emil“ (ich nenne sie so nach meinem ersten Lesebuch 1947) die beiden Häher ein, um auch von dem Baum zu naschen. - Übrigens den Kranichen ist es bei Diepholz wohl z.Zt. noch warn genug. Diese Woche habe ich noch keinen Zug gesehen.

19.10.2020 Westhofen: Beobachtung
U.&D.Ackermann: Vor dem Stand war wohl gerade Badetag für die Enten, vor allem Schnatterenten angesagt. Aber sonst war es eher ruhig auf der Wasserfläche. Einige Bekassinen kamen kurz aus dem Schutz der Binsen heraus und verschwanden wieder darin. Ein Silberreiher schaute mal vorbei und suchte später nach Fressbarem am hinteren Rand. Ein Eisvogel traute sich wohl nicht näher heran. So saß er lange westlich vom Stand und später auch mal östlich, aber immer in großem Abstand. Im hinteren Bereich vertrieben sich vier junge Lachmöwen die Zeit mit Flugspielen und Futtersuche.

Silberreiher, Eisvogel, Lachmöwe. Fotos AGON/Ackermann

18.10.2020 Abschnitt Autobahnbrücke Wandhofen (A45) bis Pumpwerk Westhofen Wasservogelzählung
G.Sauer: 42 Stockenten, 43 Schnatterenten, 11 Höckerschwäne, 13 Reiherenten, 53 Krickenten, 11 Graureiher, 2 Silberreiher, 46 Blässrallen, 12 Teichrallen, 11 Nilgänse, 7 Graugänse, 26 Kanadagänse, 5 Zwergtaucher, 1 Eisvogel, 1 Rohrdommel, 6 Mäusebussarde, 3 Turmfalken, 1 Habicht; weitere beobachtete Arten:  Blaumeise, Kohlmeise, Kleiber, Rotkehlchen, Amsel, Buchfink, Rabenkrähe, Dohle, Elster, Ringeltaube
Anmerkung: Die Rohrdommel flog bereits nach einer Viertelstunde weiter Ruhr abwärts.

Eisvogel und Rohrdommel. Fotos AGON/G.Sauer, 18.10.2020

18.10.2020 Ruhr vom Wellenbad bis Ruhrbrücke Villigst: Wasservogelzählung
Th. Sauer: 17 Stockenten, 26 Reiherenten, 1 Pfeifente, 2 Krickenten, 11 Schnatterenten, 2 Nilgänse, 2 Graugänse, 24 Kanadagänse, 1 Zwergtaucher, 2 Höckerschwäne, 1 Teichhuhn, 34 Bleßrallen, 3 Graureiher, 2 Silberreiher, 11 Lachmöwe, 3 Kormorane.
Außerdem: Blaumeise, Kohlmeise, Amsel, Zaunkönig, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Buchfink, Grünfink, Stieglitz, Wacholderdrossel, Singdrossel, Star, Elster, Dohle, Rabenkrähe, Ringeltaube, Hohltaube, Buntspecht, Grünspecht, 1Mäusebussard, 1Turmfalke und ein jagender Sperber. Es waren auch Lerchen unterwegs. Man konnte sie leider nicht bestimmen.

18.10.2020 Ruhr vom Wellenbad bis Schoofs Brücke: Wasservogelzählung
H.-G.Bullenda, H.Wulf: 1 Bekassine, 32 Graugänse, 114 Nilgänse, 62 Stockenten, 48 Reiherenten, 4 Höckerschwäne, 19 Blässrallen, 3 Teichrallen, 2 Haubentaucher, 7 Graureiher, 1 Silberreiher, 4 Kormorane, 2 Eisvögel, 18 Rabenkrähen, Dohlen (geh.), 1 Ringeltaube, 28 Wacholderdrosseln, 1 Amsel, 44 Stare, 4 Kohlmeisen, 7 Blaumeisen,
1 Buchfink, 6 Rotkehlchen, 2 Zaunkönige, 2 Bachstelzen, 4 Zilpzalpe, 1 Stieglitz, 3 Goldammern, 2 Buntspechte, 1 Grünspecht, 3 Mäusebussarde, 3 Turmfalken.
Leider war auch wieder an vielen Stellen Müll zu sehen, sogar Benzinkanister (am Wassergewinnungsgebiet!).

18.10.2020 Ruhr von Brücke Villigst bis A45 Brücke Ergste-Wandhofen: Wasservogelzählung
E.Goedecke: 8 Zwergtaucher, 7 Teichrallen, 2 Blässrallen, 12 Stockenten, 3 Graureiher, 4 Turmfalken, 2 Eisvögel, 2 Amseln, 2 Zaunkönige, 3 Rotkehlchen, 3 Kohlmeisen, ca. 18 Ringeltauben, ca. 20 Rabenkrähen, 2 Eichelhäher, 4 Elstern.

18.10.2020 Geiseckesee: Wasservogelzählung
Cl.Weigel, D.Ackermann: Trocken war es - aber kalt! Der Winter scheint nicht weit zu sein. Als Besonderheit waren zu vermerken ein Trupp mit 23 Rostgänsen, ein Silberreiher, Pfeif- und einige Tafelenten. Das Ergebnis im Einzelnen: Bläßralle 93, Reiherente 29, Pfeifente 34, Stockente 61, Tafelente 7, Schnatterente 34, Haubentaucher 10, Zwergtaucher 1, Teichhuhn 1, Nilgans 23, Graugans 52, Kanadagans 13, Rostgans 23, Höckerschwan 47, Lachmöwe 8, Silbermöwe 1, Graureiher 1, Silberreiher 1, Kormoran 7, Singdrossel 3 , Ringeltaube 20, Wachholderdrossel 22, Amsel 5, Rabenkrähe 5, Eichelhäher 2 , Blaumeise 6, Kohlmeise 7, Schwanzmeisen 10, Buchfink 3, Grünfink 3, Zilpzalp 4, Zaunkönig 2, Rotkehlchen 3, Mehl- und Uferschwalben ein Trupp ca. 30 Exemplare, Mäusebussard 1, Turmfalke 1

Nilgans, Silberreiher und Kormoran, Rostgänse. Fotos AGON/Ackermann, 18.10.2020

17.10.2020 Bürenbruch: Kolkrabe und Pilze
U.&D.Ackermann: Auf unserem Weg durch den Bürenbrucher Wald zum Elsebachtal und zurück hörten wir mehrfach einen Kolkraben rufen. Einige Pilzarten sind nach unserem letzten Gang dazu gekommen wobei der Fliegenpilz immer wieder Farbe ins Bild bringt.

Herbst-Lorchel, Flaschenbovist, Koralle spec.- Falten-Tintlinge, Fliegenpilz, Nebelgrauer Trichterling.
Fotos AGON/Ackermann, 17.10.2020

16.10.2020 DO-Aplerbeck: Zug der Blässgänse
S.Kolbe: Gestern am 16.10. flogen zwischen 12 und 15 Uhr rund 20 Züge Blässgänse in geschätzter Anzahl von rund 1000 Stück sehr hoch über Aplerbeck in NW-Richtung hinweg. Vermutlich waren sie auf dem Weg in ihre niederländischen Winter- quartiere.

16.10.2020 DO-Sommerberg: Kranichzug
W.Wiemann: heute verließ ich um 14.20 Uhr zum ersten Male das Haus und sofort hörte ich sie direkt über unserem Haus in ca. 300 m Höhe 2 Pfeilketten Kraniche. Sie flogen wieder mit Unterstützung des NO-Windes in Richtung Westhofen (SSW). Sie waren mir zu schnell, ich konnte sie nicht zählen. Es waren geschätzt ca. 150 Vögel. Gleichzeitig kreisten über dem Aplerbecker Teil des Schwerter Waldes ca. 250 ihrer Artgenossen. Gibt es über dem Wald Aufwind, den sie nutzen um Höhe zu gewinnen ? Nach ca. 3-4 Minuten flogen sie ebenfalls über mich hinweg  Richtung Westhofen. Mich würde interessieren,  wo sie heute morgen aufgestiegen sind. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 50-60 km/h irgendwo nordöstlich des Dümmer Sees.?
Anmerkung D.A.: Also vom großen Rastplatz Diepholzer Moorniederung. Am 11.10. sollen dort noch 12600 Kraniche gestanden haben.

16.10.2020 DO-Wellinghofen: Kranichzug
Th.Lühl: Am Mittag überflogen 4 große Kranichzüge Wellinghofen.

14.10.2020 Ergste: Kranichzug um 16:30 Uhr
I.Ehlert: Um 16:30 Uhr sehr viele Kraniche über Ergste.

14.10.2020 DO-Sommerberg: Kranichzug zwischen 14 und 16 Uhr
W.Wiemann: heute Nachmittag zwischen 14:00 u. 16:00 Uhr bei 12° sah ich in diesem Herbst die ersten Kranichzüge. Mit dem starken Nordost im Rücken zogen 4 große Schwärme mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Aplerbeck (Nordost) nach Südwesten Richtung Herdecke. Ziemlich hoch teilweise in den Wolken konnte ich sie nicht zählen. Es waren geschätzt insgesamt ca.  300 Vögel. Ihre Rufe vom Winde verweht waren kaum zu hören. Dafür unterhielt mich während meiner schweren Erarbeit am Komposthaufen eine Kohlmeise mit ihrem Frühlingsgesang. Kranichrufe zusammen mit Meisengesang gibt es zwar im März, aber im Oktober wie heute ist es doch wohl berichtenswert.

14.10.2020 Hagen - Ergste: Rotmilanzug um 16:30 Uhr und Kranichzüge zwischen 14:30 und 15:00 Uhr
A.Hövelmann: auf meinem Arbeitsrückweg heute Nachmittag zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr von Halden über Berchum bis nach Ergste konnte ich drei große Kranichzüge beobachten. Es waren jeweils ca. über 100 Individuen die recht hoch und zügig Richtung Süd unterwegs waren. Später am Nachmittag so gegen 16:30 Uhr konnte ich über den Ackerflächen zwischen der JVA und dem  angrenzendem Wald zum Herlingsen noch mindestens drei Rotmilane, die wohl auf dem Durchzug waren,  beobachten. 

14.10.2020 Ergste: Kranichzug um 14:40 Uhr
U.&D.Ackermann: Wenn der Paketbote nicht geschellt hätte, wäre der riesige Kranichpulk aus mehreren Ketten unbeobachtet durchgezogen. So aber konnten wir sehen wie sie zunächst kreisten, sich höher schraubten und schließlich wieder in Ketten aufgeteilt in südwestlicher Richtung abflogen. Nach Foto ausgezählt waren es 543 Kraniche um 14:40 Uhr!

Kraniche überm Schneeberg
Foto AGON/Kunsemüller, 14.10.2020
Kreisende Kraniche über Ergste. Foto AGON/Ackermann, 14.10.2020

14.10.2020 Drüpplingsen: Rotmilanzug um 10 Uhr und Kranichzug um 14 Uhr
M.Kunsemüller: Heute war ganz schön was los im Himmel über dem Schneeberg. Morgens um 10 Uhr beobchtete ich 14 kreisende Rotmilane und um 13 Uhr noch mal 7 Rotmilane. Gegen 14 Uhr zogen  die ersten Kraniche mit flotter Schwinge von Ost nach West. Es waren circa 40 Vögel. Bild siehe oben.

13.10.2020 Villigst: Heimatpreis für Schwerte summt
U.&D.Ackermann: Neben leichter Gartenarbeit fielen noch einige Bilder der im Oktober immer noch anhaltenden Blütenpracht rund um den Teich der Projektwiese ab. Am Nachmittag kam dann noch die Nachricht, dass die AGON mit "Schwerte summt" den 2. Preis im Heimatwettbewerb gewonnen hat.

Rund um den Teich blüht es - Borretsch, Karthäuser Nelke, Rädchen-Tintling. Fotos AGON/Ackermann, 13.10.2020

11.10.2020 Bürenbruch: Halskrausen-Erdsterne
U.&D.Ackermann: Der Regen hat nun doch viele Pilze hervorgelockt. Auf der großen Pferdeweide Am Hachen gab es noch vereinzelte Wiesen-Champignons. Interessant waren für uns drei Halskrausen-Erdsterne, die im Gegensatz zu den üblichen an Fichten stehenden Gewimperten Erdsternen am Rand eines Laubwaldes im Abstand von einem halben Meter zueinander standen. Auffällig sind vor allem die Fliegenpilze. Ein vermeintlicher Steinpilz entpuppte sich bei näherem Hinsehen als Hexenröhrling und an mehreren Stellen wuchsen die giftigen Gelben Knollenblätterpilze und auch ungenießbare Grünblättrige Schwefelköpfe. An einer Stelle stand ein Beutelstäubling, der deutlich größer als die üblichen Flaschenstäublinge ist. Schopftintlinge kommen wohl erst jetzt. Wir fanden nur ein noch junges Exemplar.

Fliegenpilz, Wiesen-Champignon, Grünblättrige Schwefelköpfe - Halskrausen-Erdstern, Beutel- und Flaschenstäublinge.
Fotos AGON/Ackermann, 11.10.2020

11.10.2020 Holzwickede Ruhrstraße: Stieglitze und Sperber
S.Kolbe: Auf einem Wildacker bei Bimberg gingen, nachdem ein Turmfalke darüber flog, mindestens 30 Stieglitze hoch. An den Filterbecken an der ehem. Reiherkolonie versuchte ein männlicher Sperber vergeblich einen Kleinvogel zu erwischen.

Rotmilan-Zug über Reingsen. Foto S.Hickey, 10.10.2020

10.10.2020 Reingsen: Rotmilan-Zug
O.Herrmann: Samstag morgen waren 20 Rotmilane über dem Waldgebiet bei Gestüt Sommerberg. Die Gestütsleiterin Simone Hickey hat mir ein Video geschickt, daraus sende ich dieses Foto.

10.10.2020 Schwerte: Seeadler
T.Bülow: Nach fast 50 Jahren der Vogelbeobachtung habe ich gestern zum ersten Mal einen Seeadler in NRW, genauer gesagt an der Ruhr bei der Ohler Mühle, gesehen. Der noch nicht ganz ausgefärbte Vogel flog gegen 13:00 Uhr vom Stausee Hengsen und Bahnwald kommend in Richtung Unteres Baarbachtal über die Ruhr nach Süd-Südost. Anbei 4 Fotos; eins aus größerer Entfernung mit einem Kolkraben zum Größenvergleich.

Junger Seeadler und Kolkrabe an der Ohler Mühle. Foto T.Bülow, 10.10.2020

07.10.2020 Ergste: Pilze an toten Fichten
D.Ackermann: Im Ergster Pastoratswald zwischen Bürenbruch und Wannebachtal stehen noch die 2018 und 2019 vertrockneten und von Borkenkäfern befallenen Fichten. Es ist erstaunlich in welch kurzer Zeit, also nach gut zwei Jahren, die Stämme von Pilzen besiedelt wurden, die sogar schon Fruchtkörper ausgetrieben haben. Der mit dem Rotrandigen Porling besiedelte Stamm ist wahrscheinlich durch das Wirken des Pilzes in einem der letzten Stürme in ca. drei Metern Höhe gebrochen. An einem anderen, noch stehenden Stamm gab es keine Porlinge sondern Fruchtkörper mit Lamellen, vermutlich Seitlinge. Zwischen den Stämmen am Boden saßen die zwar kleinen, aber durch die intensive Färbung auffallenden Klebrigen Hörnlinge.
An den Waldwegen findet man nur noch wenige blühende Pflanzen, vor allem Schmalblättriges Greiskraut, Kleinblütiges Springkraut und Kanadische Goldrute. Am Bürenbrucher Weg ging hinter Brunnenbergs Höhe zwischen zwei Wolken gerade die Sonne unter, die sich vormittags zwischen Regenschauern kaum gezeigt hat.

Klebriger Hörnling, Rotrandiger Porling, Ohren-Seitlinge(?) - Schmalblättriges Greiskraut, Brunnenbergs Höhe. Fotos AGON/Ackermann, 07.10.2020

 

06.10.2020 Westhofen: Goldruten Ausziehen im NSG Ebberg
U.&D.Ackermann: Da wir am 29.09. mit der Arbeit nicht ganz fertig geworden sind, war heute die Fortsetzung angesagt, das Ausziehen der Goldruten auf der Feuchtfläche unterhalb der Orchideenwiese. Leider sind mit dem ablaufenden Wasser von oben nicht nur die Samen den Breitblättrigen Knabenkrauts sondern auch die der Kanadischen Goldrute nach unten gespült worden. Jedoch war die untere betroffene Fläche kleiner als oben, und der Boden war weicher. Daran hatte der Regen der letzten Nacht wohl auch seinen Anteil. Störend war auch das hohe Reitgras zwischen den Pflanzen. Aber das war schon früher als die Orchideen und die Goldruten da.

Dicht stehende Goldruten vorher, nachher ist die Fläche frei. Auf der oberen Ebene wird gemäht und abgeräumt.
Fotos AGON/Ackermann 06.10.2020

05.10.2020 Ergste: Mutterkraut, Glasflügelwanze, Raupenfliege
D.Ackermann: Von der Kreuzschlenke am Bürenbrucher Weg aus ist es nicht weit zum Wald. Dort hatte ich vor einem Monat eine damals noch unbekannte Pflanze auf einem Waldweg gefunden. Es ist das Mutterkraut als Kultursorte mit nur Röhrenblüten in den Blütenköpfchen. Wahrscheinlich ist es mit Gartenabfällen in den Wald gekommen. Auf einem dieser Köpfchen saß eine Glasflügelwanze der Gattung Stictopleurus. Als Wanze sollte sie sich vielleicht in Acht nehmen vor der Breitflügeligen Raupenfliege (Ectopasia crassipennis), die gleich nebenan auf einem Blatt des Wolfstrapps saß. Die nämlich hat die unangenehme Art, ihre Eier auf Wanzen anzukleben. Wenn die Larven ausschlüpfen, bohren sie sich ins Innere der Wanze, wo sie sich dann weiter entwickeln. Allerdings ist die Raupenfliege ein Männchen - und die legen bekanntlich keine Eier. Und Glasflügelwanzen scheinen auch nicht zu den bekannten Wirtstieren zu gehören. Gefahr bekannt - Gefahr gebannt.

Mutterkraut-Kultursorte, Glasflügelwanze und Breitflügelige Raupenfliege. Fotos AGON/Ackermann, 05.10.2020

03.10.2020 Schwerte: Pilze
U.&D.Ackermann: Da wir am Dienstag nicht mitgehen können zur Pilzexkursion, haben wir den Schwerter Wald für uns um drei Tage vorgezogen. Bei der durch Trockenheit bedingten Pilzarmut im Bürenbrucher Wald waren wir gespannt, ob es im Schwerter Wald besser aussieht. Tatsächlich - hier gibt es Pilze, wenn auch nicht viele, doch immerhin: Grünblättrige Schwefelköpfe, Spitzschuppige Schirmlinge, Goldröhrlinge, Täublinge und mehrere Arten, die wir nicht kennen. Aber dazu gibt es ja die Pilzexkursion am kommenden Dienstag um 18 Uhr. Treffpunkt ist die Ecke Waldstraße/Alter Dortmunder Weg. Schade, dass wir nicht dabei sein können.

Goldröhrling, Frauen(?)-Täubling und Spitzschuppiger Schirmling. Fotos AGON/Ackermann, 03.10.2020

03.10.2020 Ergste: Hornissen
E.Goedecke: Gesehen in Ergste: Hornissen-Wohnung in einem Meisenkasten, erweitert um einen Anbau.

Rotmilane auf dem Zug.
Foto AGON/Herrmann, 03.10.2020
Hornissennest mit Vorbau und "Keller". Foto AGON/Goedecke, 03.10.2020

03.10.2020 Reingsen: Rotmilane ziehen
O.Herrmann: Heute ist Rotmilansammeltag bei Gestüt Sommerberg , insgesamt 15 Vögel. Bild siehe oben.

02.10.2020 Westhofen: Eisvogel
U.&D.Ackermann: Als anfangs gleich zwei Eisvögel am östlichen Rand der Wasserfläche entlang und über den niedrigen Deich zur Ruhr hinüber flogen, glaubten wir nicht mehr an Eisvogelbeobachtungen. Doch man kann sich täuschen. Kurze Zeit später erschien ein dritter (oder einer der vorherigen) Eisvogel, probierte verschiedene Ansitzmöglichkeiten durch, rüttelte kurz über den Binsen, verschwand und kam wieder. Er setzte sein Probesitzen fort, sprang auch mal vergebens ins Wasser und flog schließlich fort. Derweil übte eine Gewöhnliche Strauchschrecke das Balancieren auf dem Gitterrost bis sie endlich hinunterfiel. Da aber unter den Gitterrosten grüne Pflanzen dicht an dicht stehen, wird sie keinen Mangel leiden.

Eisvogel-Männchen probt verschiedene Ansitze - Strauchschrecke und Röllingwiese. Fotos AGON/Ackermann, 02.10.2020

30.09.2020 Ergste: Kiebitze ziehen
E.Goedecke: Heute im Ruhrtal Nähe Autobahnbrücke A 45 ca. 80 Kiebitze rastend.

29.09.2020 Westhofen NSG Ebberg: Tintenfischpilz
U.&D.Ackermann: Das Wetter passte, der Boden hätte allerdings weicher sein können für das Goldruten Ziehen am Vormittag. Damit sollen die Kanadischen Goldruten geschädigt und das Aussamen verhindert werden, die dem Breiblättrigen Knabenkraut den Lebensraum streitig machen. Als wir fertig und zurück an den Autos waren begann leichter Regen. Der konnte uns allerdings nun nicht mehr stören. Das Interessante des Tages war ein Fund von zwei Fruchtkörpern des Tintenfischpilzes. Diese eingeschleppte Art aus Australien und Umgebung wurde bereits 2007 im NSG Ebberg und später im Holzmulm aus dem Ebberg gefunden.

Goldruten ziehen, Tintenfischpilz und Entfernen der letzten störenden Stauden. Fotos AGON/Ackermann, 29.09.2020
Eisvogel. Fot: I.&W.Tiedtke, 27.09.2020

27.09.2020 Villigst: Eisvogel
I.&W.Tiedtke: Heute Vormittag haben wir diesen Eisvogel von der Ruhrbrücke in Villigst beobachten  können.

23.09.2020 Ergste: Stare und Wespen
T.Hesse: Ich habe beobachtet am MI 23.09.20: Stare sammeln sich in den Ruhrwiesen "in der Lake" - die Schwärme fliegen auch über den Feldern nahe der JVA.....
Und wir hatten ein Wespennest an der Außenseite unserer Gartenlaube. Zuerst war nur die linke Seite leicht aufgerissen, da dachte ich, es sei vielleicht eine Hornisse gewesen. Zu dem Zeitpunkt schwärmten dann auch immer weniger Wespen von Tag zu Tag. Ich nahm an die Königin sei ggf. erwischt worden, das war im August. Leider habe ich den Status nicht dokumentiert.
Seit einer Woche ca. sieht das Nest so zerfleddert aus, es flogen aber auch schon keine Wespen mehr....ich habe schon nach Spuren von Krallen oder Federn gesucht.

Stare auf der Freileitung, zerfledderte Wespennester. Fotos T.Hesse, 23.09.2020

22.09.2020 DO-Sommerberg: Zilzalp
W.Wiemann: Gestern bei dem herrlichen Spätsommerwetter – ich  befreite gerade unser Goldfischbecken von den langsam braun werdenden Seerosenblättern- da hörte ich doch um die Mittagszeit über mir in der großen Birke einen Weidenlaubsänger  zilpen  und zalpen. Die ganzen Sommermonate war er hier nicht zu hören. Offensichtlich ist er ein Durchreisender, der mir bei Ankunft und Abreise „ als Kuckuck des Kleinen Mannes“ einen kleinen Gruß zukommen lässt.
Ps. Nachdem die von den vielen Seerosenblättern befreite Wasserfläche des Beckens sich wieder in der Sonne spiegelt, wird wohl auch bald der Reiher hier wieder landen, um vergeblich nach den Goldfischen zu sehen.

22.09.2020 Westhofen: Vögel auf der Röllingwiese
G.Sauer: Heute in der Röllingwiese 1 Löffler, 1 Fischadler, 1 Eisvogel und 3 Silberreiher. 

Löffler, Fischadler - Eisvogel, Silberreiher. Fotos AGON/Sauer, 22.09.2020

21.09.2020 Villigst: Insekten
K.Habedank: Späte Insekten, fotografiert im Garten Winkelstück 8.

1 Lehmwespe (Ancistrocerus nigricornis), 2 Schwebfliege (Eristalis pertinax), 3 Raupenfliege (Tachina fera) -
4 Wespe (Vespula germanica), 5 Schwebfliege (Eristalis rupium), 6 Breitflügelige-Raupenfliege (Ectophasia crassipennis)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 21.09.2020

20.09.2020 Altenhellefeld: Wacholdergebiet Hermscheid
U.&D.Ackermann: Nach Jahren haben wir mal wieder das Naturschutzgebiet bei Altenhellefeld im Sauerland besucht. In den 1960er bis 80er Jahren, als es noch "Wacholderheide" hieß, war das Ende schon fast abzusehen. Einige beinahe abgestorbene Wacholderbüsche hielten aber immer noch die Stellung. Die Rettung kam mit dem Landschaftsplan 1993, als die Fläche Naturschutzgebiet wurde. Die letzten Wacholder wurden erhalten, einzelne scheinen sogar nachgepfanzt worden zu sein. Allerdings müssen die Büsche mit Metallgittern gegen Verbiss geschützt werden. Als "Landschaftspfleger" hat der Bauer Rinder eingesetzt, leider aber auch Ziegen, die bekanntlich alles abfressen. Eine Beweidung mit Schafen wäre besser gewesen. Das Gebiet, auf dem es praktisch kein Heidekraut mehr gibt, ist Magergrünland auf dünner Erdkruste mit Borstgrasrasen, also immerhin schützenswert. Da das Gebiet eingezäunt und mithin nicht mehr frei zu betreten ist, findet der Spaziergänger interessante Pflanzen vor allem an Zäunen: Rundblättrige Glockenblume, Wiesen-Flockenblume, Feld-Hainsimse, Dost/Oreganum und Wirbeldost und als Pilze trotz aller Trockenheit einige Schirmlinge.
Interessant fanden wir neben der landschaftlich schönen Aussicht vor allem die Greifvögel, die die frisch gemähten Wiesen und die Felder absuchten: Turmfalken, Mäusebussarde und Rotmilane. Heute, am Sonntag, wurden die großen Maisflächen gemäht. Die als Ganzes geschredderten Maispflanzen wurden ständig zu den Biogasanlagen gefahren. Eigentlich erstaunlich, dass es überhaupt noch Grünland gibt, das nicht umgebrochen und zum Maisacker degradiert wurde. Dabei ist es doch so einfach, das Umbruchverbot auszuhebeln. Der Bauer muss nur behaupten, das Grünland sei Grasacker. So ging es doch auch in Ergste.

Turmfalke, Mäusebussard, Rotmilane - Wacholdergebiet mit Büschen, Bäumen und Ziege. Foto AGON/Ackermann, 20.09.2020

19./20.09.2020 Villigst/Ergste: Silberreiher
I.&W.Tiedtke: Gestern und heute haben meine Frau und ich die ersten Silberreiher in diesem Herbst gesehen. Sie waren südlich der Ruhr zwischen Villigst und Ergste. Gestern war es ein einzelner, heute waren es vier bis sechs. Weiterhin waren mehrere Graureiher und die Bläßhühner, die im Sommer gebrütet haben, zu sehen.

Silberreiher im Ruhrtal. Foto I.&W. Tiedtke, 20.09.2020

19.09.2020 Geiseckesee: junge Gebirgsstelze
U.&D.Ackermann: Die junge Gebirgsstelze befand sich in Gesellschaft mehrerer ebenfalls junger ße Anzahl von Nilgänsen, die in diesem Jahr wieder viele Junge bekommen haben. Sie schwammen auf dem Wasser, standen auf dem Weg herum und hielten die Insel besetzt, so dass die Kormorane kaum Platz hatten. Am Rand der Büsche flogen zwei Tagpfauenaugen und eine Herbst-Mosaikjungfer - und einige Kleinvögel, die aber auffallend scheu waren. Auch die Wasservögel hielten großen Abstand. Sonst gab es zu sehen: Amsel, Bachstelze, Blässralle, 73 Graugänse, Graureiher, Haubentaucher (selbständige Junge), ca. 70 Höckerschwäne, 6 Kanadagänse, Kleiber, Kormoran, 4 Lachmöwen, Mäusebussard, Rabenkrähe, Reiherente, Ringeltaube, Rotkehlchen, Rotmilan, Star, Stockente,Turmfalke, Zwergtaucher.

Rotmilan, Turmfalke - überall Nilgänse. Fotos AGON/Ackermann, 19.09.2020

18.09.2020 DO-Aplerbeck: Warzenente und Stechapfel
S.Kolbe: Am 18.09.2020 habe ich am Rodenberg-Teich eine Warzenente gesichtet. Außerdem habe ich am selben Tage eine weiße Steckapfelpflanze am Feldrand in Schüren-Ost fotografiert.

Stechapfel und Warzenente, die Haustierform der südamerikanischen Moschusente. Fotos AGON/Kolbe, 18.09.2020

17.09.2020 Ergste: Zeit der Libellen?
U.&D.Ackermann: Eigentlich sollte ja jetzt und schon im Vormonat die Zeit der Libellen sein. Aber zumindest an unserem Gartenteich machen sie sich weiterhin rar. Eine Ausnahme macht nur ein Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer, das stets nur rastlos hin-und herfliegt. Selten erscheint mal eine Heidelibelle, vor einigen Tagen sogar zwei im Paarungstandem, Eier ins Wasser tupfend. Heute war dann mal wieder ein Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer zu Gast, das seine Eier einem Moospolster im Teich anvertraute. Es war sogar dasselbe Moospolster, das vor zweieinhalb Wochen schon mal als Eiablageplatz diente - vielleicht sogar desselben Weibchens.

Heidelibelle auf ihrem Rastplatz (10.09.) und Blaugrüne Mosaikjungfer, Mitte 28.08., rechts 17.09.2020 bei der Eiablage.
Fotos AGON/Ackermann

13.09.2020 Bürenbruch: Insekten und Müll
K.Habedank: aus dem Bereich Bürenbruch einige Insekten und anderes.

1 Raupenfliege, 2 Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis), 3 Raupenfliege - 4 Streifenwanze, 5 Wanze (Palomena prasina Nymphe), 6 Bequemer Lagerort oder kriminelle Ensorgung am Eingang zum Pastoratswald auf dem Bürenbruch
   nahe der Bushaltestelle Althof. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 13.09.2020

13.09.2020 Bürenbruch, Ergste: Kolkrabe
U.&D.Ackermann: Nachdem wir einen Buntspecht in einer fast trockenen Fichte ausgiebig beobachtet hatten, rief etwas entfernt ein Kolkrabe. Leider kam er aber nicht in das Stück freien Himmels vor uns. Die Pilze scheinen ihr Wachstum infolge der Trockenheit wieder eingestellt zu haben. Aber zu Hause konnten wir wieder den mutigsten Jungstieglitz unter den drei Nestgeschwistern begrüßen. Es ist interessant, wie Jungvögel alles entdecken wollen, was es in der Umgebung gibt. Am wenisten ängstlich ist der Jungvogel auf dem Foto. Inzwischen können wir uns ihm bis auf zweieinhalb Meter nähern. Neugier ist das Privileg der Kinder, nicht nur der menschlichen. Hier erkundet er gerade das Ufer des Gartenteiches. Unseren Sitzplatz auf der Terrasse hat er sich auch schon angesehen und dabei gelernt, dass es Glasscheiben gibt, durch die man nicht fliegen kann. Besonders gern wird das Vogelplanschbecken zum Trinken und Baden angenommen.

Buntspecht und junger Stieglitz. Fotos AGON/Ackermann, 13.09.2020

11.09.2020 Bürenbruch, Ergste: Pilze, Waldeidechse und Stieglitze
U.&D.Ackermann: Bei unserem Vormittagsspaziergang durch den Bürenbrucher Wald fanden wir trotz der Trockenheit einige Pilze. Eine noch sehr junge Waldeidechse, dünner als ein Bleistift und ca 7 cm lang, zeigt uns, dass die Fichtenkahlschläge mit liegendem Totholz offenbar Reptilien auch einen Lebensraum bieten. Zu Hause unterhielten uns drei junge Stieglitzgeschwister. Eiiner trank Wasser, einer vergnügte sich im Planschbecken und der dritte putzte sein Gefieder in Nachbars Blutpflaume.

Erdstern, Boviste und Steinpilz - junge Stieglitze, junge Waldeidechse, Fotos AGON/Ackermann, 11.09.2020

09.09.2020 DO-Sommerberg: Vögel und Pilze, Kleiber
W.Wiemann: Nach dem Regen am vergangenen Wochenende finde ich in unserem Rasen einige Pilze. Meistens Kartoffelboviste aber auch einige Wiesenchampions. Letztere für eine Mahlzeit aber leider zu wenig. So laß ich sie wachsen. Mir fällt nun auf, dass die Vögel an diesen Leckereien kein Interesse zeigen. Das Rabenkrähenpaar und das Elsternpaar welche täglich mehrfach Quadratmeter für Quadratmeter die Wiesenfläche absuchen (wonach?) lassen sie links bzw. rechts liegen. Auch die wenigen Amseln picken zwar das Fallobst an, nicht die Pilze. Also meine Feststellung : Vögel mögen keine Pilze !!
Vor einigen Tagen war ich Zeuge einer Kleiberversammlung. Auf dem Waldfriedhof am Schwerter Wald gibt es einige Brutpaare des Kleibers. Vielleicht liegt es an den vielen großen Lärchen die dort stehen und dieser Vogelart ein spezielles Futter liefern. Nun wurde  an einem dieser ersten Tage im September die sonst so stille Mittagszeit von dem Gezeter vieler Kleiber unterbrochen. Beim Nachschauen sah ich in im Astwerk einer hohen Buche - gerade außerhalb des Friedhofes Richtung Parkplatz Blumenhain - einige dieser Spechtmeisen aufgeregt hin u. her, Baumstamm rauf und runter klettern und fliegen. Es war schwer sie zu zählen. Es waren aber mindestens 6 Vögel. Den Grund ihrer Krakelerei konnte ich aber nicht feststellen. Hatten Sie evtl. einen Sperber ausgespäht? Jedenfalls hörte ich sie noch, als ich am 50 m entfernten Parkplatz ins Auto stieg. Vom z Zt. stillem Sommerberg grüßt Wilh. Wiemann.

09.09.2020 Westhofen: Noch einmal Schwalbenschwanz
Julian Oset: erstmal vielen Dank für den Tipp mit der Weinraute. Davon habe ich auch von anderer Stelle aus Schwerte gehört.
Leider ist es momentan schwer die Pflanze zu bekommen.
Ich kann im dritten Jahr in Folge von meiner Schwalbenschwanz-Züchtung berichten. Dieses Jahr waren es zwar nur zwei aber immerhin. Sie haben sich mittlerweile verpuppt. Bereit für den Schlupf im nächsten Jahr.... Der Einsatz scheint Früchte zu tragen! Bis jetzt habe ich alle Puppen durch den Winter gebracht.
Meine Bilanz: 04.2019: 6 Stück (geschlüpfte Schmetterlinge) 05.2020: 3 Stück (geschlüpfte Schmetterlinge) 2021: 2 Stück.... noch verpuppt.
Bei uns sind die Raupen immer auf Dill oder oder dem wilden Fenchel. Ein paar Tipps von mir: Bitte decken Sie die Raupen auf der Futterpflanze mit einem Moskitonetz ab. Sonst werden die Raupen schneller abgefressen, als Sie denken können. Sollten Sie noch mehr konkrete Fragen dazu haben, können Sie mich gerne unter folgender E-Mail Adresse erreichen. (j.oset@gmx.de)
Anbei ein paar Bilder von mir. 

Schwalbenschwanz Raupe und Schmetterling. Fotos J.Oset.
Schwalbenschwanz-Raupe.
Foto AGON/Bullenda, 08.09.2020

08.09.2020 DO-Berghofen: Schwalbenschwanz
H.-G.Bullenda: Schwalbenschwanz auf dem Vormarsch! Im letzten Jahr konnten wir erstmals die Raupe des Schwalbenschwanzes auf einer Weinraute in unserem Garten bewundern und in diesem Frühjahr sahen wir auch den wunderschönen Falter an derselben Staude. In den letzten Tagen entdeckten wir gleich an drei verschieden platzierten Weinrauten die Raupen dieses Schmetterlings – dabei an einer Weinraute in unserem Vorgarten gleich acht Exemplare! Also beinahe eine „Invasion“, die uns aber sehr willkommen ist!
Interessant ist dabei die offensichtliche Vorliebe für die aromatische Weinraute. In den Darstellungen zum Schwalbenschwanz werden als Wirtspflanzen der Raupen meistens Wilde Möhre, Dill, Fenchel, Pastinak und Giersch angegeben. Die Weinraute (Ruta graveolens), als besonders attraktive und unkomplizierte Staude, ist wohl ein besonders geeignetes Mittel, den Schwalbenschwanz in die Gärten zu locken.

07.09.2020 Ergste: Admiral, Hornisse
D.Ackermann: Aufmerksam wurde ich erst durch den Admiral, der sich so schön auf die Blütenstände der Kanadischen Goldrute setzte und Nektar trank. Dann erst bemerkte ich erst eine, dann schließlich drei Hornissen, die auf andere auf andere Blütenbesucher, nicht aber auf den auffälligen Schmetterling Jagd machten. Die Hornissen machten kurzen Prozess mit ihren Opfern, bissen sie tot und verspeisten sie gleich an Ort und Stelle, wobei sie an einem oder höchstens zwei Beinen hingen. Die anderen wurden ja zum Festhalten der Beute gebraucht.

Admiral und Hornissen mit Jagdbeute. Fotos AGON/Ackermann, 07.09.2020

06.09.2020 Westhofen: Eisvogel
M.Kraus: Am Freitagabend konnte ich an der Röllingwiese einen Eisvogel aus nächster Nähe beim Jagen beobachten. Man erkennt, dass es sich um ein Stichling handelt. Der Fisch wurde gegen den Ansitz geschlagen.

Eisvogel. Fotos M.Kraus, 04.09.2020

06.09.2020 Schwerte - Fröndenberg: Vogelzug
Th.Sauer: Heute Vormittag und auch den Nachmittag haben die Vögel für den Vogelzug genutzt. Im Ruhrtal bis nach Fröndenberg konnten folgende Vogelarten beobachtet werden. Braunkehlchen, Steinschmätzer, Stare, Baumpieper, Hänflinge und vieles mehr. Besonders erfreut haben uns die vielen Sichtungen von Sperbern. Sie wurden viel von Krähen bejagt. 

06.09.2020 Ergste, Villigst: Insekten
K.Habedank: Aus dem Gebiet Steinberg und Elsebachtal einige Insekten die jetzt noch zu finden waren.

1 Raupenfliege (Ectophasia crassipennis), 2 Wanze Offener Lorch (Holcostethus sphacelatus), 3 Getreidewanze (Eurygaster maura), 4 Wespe Ichneumonidae (Alomya debellator), 5 Kohlwanze (Eurydema oleracea), 6 Wildbiene
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 06.09.2020

06.09.2020 Ergste: Hornissen und Tagfalter auf der Höfenwiese
D.Ackermann: Wenn das Obst abfällt, sind nicht nur Fliegen und Wespen, sondern auch Hornissen zur Stelle. Zwei Hornissen fraßen an abgefallenen Birnen. Eigentlich sind Schmetterlinge auch scharf auf süße und faulende Früchte. Der Admiral aber zog es vor, ständig hin- und her zu fliegen. Als aber die Sonne hinter einer Wolke verschwand, setzte er sich mit ausgebreiteten Flügeln auf einen Hummelkasten. Ein Bläuling suchte derweil nach blühenem Klee. Die meisten Blütenstände haben wohl nichts mehr zu bieten, nur an einem Blütenstand des Rotklees blieb er etwas länger sitzen.

Hornisse, Bläuling, Admiral. Fotos AGON/Ackermann, 06.09.2020

04.09.2020 Ergste, Bürenbruch: Schlafplatz und verunglückter Sperber
U.&D.Ackermann: Heute Abend versammelten sich wieder rund 70 Rabenkrähen und Dohlen in sehr lichten Baumkronen, die in den trockenen Sommern ihre Blätter verloren haben. So kann man sie aber sehen und grob zählen im Gegensatz zu gut 100 Staren, die in einer voll belaubten Eiche nach einigen Ehrenrunden zum Schlafen kommen.
Gestern Mittag schellte der Schornsteinfeger. Er wollte aber keinen Kamin fegen sondern hatte einen toten Sperber dabei. Wie er berichtete, saß er im Auto zur Mittagspause auf dem Wanderparkplatz bei Linneweber, als im Tiefflug ein größerer Vogel über den Platz sauste und gegen die Scheibe der Bushaltestelle flog. Genickbruch - sofort tot. So etwas passiert leider immer wieder an frei stehenden Glasscheiben ohne Dunkelheit (Wand, Zimmer) dahinter. Der Sperber vergisst alle Vorsicht, wenn er hinter einem Kleinvogel herjagt.

Schlafplatz für Krähen und Dohlen, verunglücktes Sperberweibchen. Fotos AGON/Ackermann, 03.-04.09.2020

02.09.2020 Westhofen: Braunkehlchen im Ruhrtal
U.&D.Ackermann: Angeregt durch Siegfried Kolbes Beobachtungen fanden wir heute auch leider sehr scheue Braunkehlchen im Westhofener Ruhrtal. Drei saßen anfangs auf Zaunpfählen nördlich des Schünkenweges, mindestens zwei weitere hielten sich am Rand des NSG Alter Ruhrgraben auf. Der Zug in die Winterquartiere geht eher gemächlich und von Pausen unterbrochen vonstatten. Man nutzt noch gern die Möglichkeiten aus, die angebrochenen Fettreserven wieder aufzufüllen. Auf dem Frühjahrszug werden seltener Pausen eingelegt. Die Vögel möchten möglichst schnell im Brutgebiet sein, um noch ein gutes Revier zu ergattern. Dementsprechend sind die Beobachtungsmöglichkeiten während des Herbstzuges hier deutlich besser als auf dem Frühjahrszug, denn bei uns ist das Braunkehlchen leider ausgestorben und im Sommer nicht zu sehen. In einem Tümpel im Zuge des Alten Ruhrgrabens schwammen zwei Bisame, die deutlich kleiner als Nutrias sind und einen seitlich abgeflachten Schwanz haben.
Auf der Wasserfläche der Röllingwiese setzte uns das Fluchtverhalten eines Silberreihers in Erstaunen. Eine Nutria nutze das als Spielchen aus, schwamm immer wieder zum Silberreiher und trieb ihn vor sich her. Erst als der Weiße einem Graureiher zu nah kam, der ihn dann aufjagte, war das Spiel zu Ende. Nur kurz setzte sich ein Eisvogel über das Schild, das witzige Fotografen dort aufgestellt hatten.

Braunkehlchen-Weibchen/Jungvogel (links) und zweimal Männchen - Bisam, Eisvogel und Graureiher verjagt Silberreiher.
Fotos AGON/Ackermann, 02.09.2020

31.08.2020 DO-Aplerbeck: Die Braunkehlchen ziehen
S.Kolbe: Sechs Braunkehlchen rasteten heute auf dem Zaun einer Pferdeweide

31.08.2020 Ergste: Fundsachen
J. Auffermann: ich habe dieses riesige Exemplar, einen Windenschwärmer, soeben in Ergste gefunden. Anbei noch ein paar Fotos weiterer sehr schöner Funde von uns: Am 17.06.2020 hatten sich zwei Pinselkäfer in unser Bad verirrt, diese haben wir dann in unserem Garten wieder ausgesetzt. Den Nashornkäfer hat mein Sohn beim Spielen auf einem Gehweg entdeckt, auch er hat unbeschadet sicheres Terrain erreicht.

Windenschwärmer am Autoreifen, Nashornkäfer und Pinselkäfer. Fotos J.Auffermann, 17.06.-31.08.2020

31.08.2020 Villigst: Insekten auf der Projektwiese "Schwerte summt"
K.Habedank: Auf  der Projektwiese in Villigst fotografierte Insekten.

1 Gemeine Langbauchschwebfliege, 2 Graue Fleischfliege, 3 Wildbiene - 4 Wildbiene - 5 Kleine Keilfleckschwebfliege,
6 Raupenfliege. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 31.08.2020

30.08.2020 Ergste: Weidenjungfer sucht Weide
U.&D.Ackermann: Erstmals besuchte uns am Gartenteich eine Weidenjungfer. Dumm, dass keine Weide am Teich steht. So musste die Libelle nach einigem Herumfliegen mal mit einem Ständerbalken der Pergola, mal mit einem eisernen Erdspieß als Rastplatz vorliebnehmen - bevor sie wieder verschwand. Weidenjungfern legen ihre Eier nicht ins Wasser wie die meisten anderen Libellen, sondern impfen sie in die Rinde von Weiden, die möglichst nah an Teichen stehen. Dort überwintern die Eier und im Frühjahr kriechen die winzigen Prolarven heraus und suchen sofort das Wasser auf.

Weißstörche. Foto D.&G.Meyer 30.08.2020
Weidenjungfer.
Foto AGON/Ackermann 30.08.2020

30.08.2020 Schwerte: Weißstörche
D.&G.Meyer über O.Herrmann: Heute  Morgen sammelten sich eine Menge Störche auf einem Feld an der B236 zur Verschnaufpause auf ihren Weg gen Süden. Ob so etwas nach Aufstellung de 240m Vogelschredder noch stattfindet ist sehr fraglich.

29.08.2020 Ergste: Weißstörche
T.Hesse: Storchengewimmel! Am 29.08.20 bin ich mit dem Rad durch die Ruhrweiden und habe diese riesen Gruppe um 19:26 Uhr entdeckt. (Die Häuser im Hintergrund sind die an der Letmather Strasse.) Bin dann noch kurz zum Edeka und durch die Kirchstrasse, auf einmal flogen alle über mich, und ich bin mit dem Rad hinterher. Gelandet sind dann einige auf dem Schornstein der JVA (20:10) und auf andere auf den Laternenmasten. Weiter geflogen sind sie dann Richtung Strommasten (20:26) vor dem ehemaligen Wanderparkplatz und sind gelandet auf dem in der Kurve bei Bauer Junge. Weitere sind Richtung Kuhwiesen Strommast und Weisched.... Das war ein schönes Schauspiel, welches hoffentlich noch lange passiert ohne Windräder.

Störche in Ergste. Fotos T.Hesse, 29.08.2020

29.08.2020 Villigst: Insekten im Garten
K.Habedank: Aus dem Garten Winkelstück 8 in Villigst einige Arten von recht wenig zur Zeit fliegenden Insekten.

1 Igelfliege, 2 Feldwespe, 3 Grabwespe (Ectemnius ....?) - 4 Keilfleckschwebfliege, 5 Pflanzenwespe, 6 Kleine Keilfleck-Schwebfliege. Fotos und Bestimmung: AGON/Habedank, 29.08.2020

29.08.2020 Ergste: Weißstörche
U.Große-Sudhues, H.Hölter: Die Rekordanzahl von 65 Weißstörchen stand am Nachmittag im Ergster Ruhrtal. Leider sind es Störche, die sich auf dem Zug nach Südfrankreich oder Spanien befinden und die hier eine Rast eingelegt haben und keine Paare, die einen neuen Brutplatz suchen.

27.08.2020 Westhofen: Vögel auf der Röllingwiese
U.&D.Ackermann: Ein Eisvogel scheint nun wieder öfter zu kommen. Allerdings verschmähte er heute die für ihn aufgestellten Ansitze, sondern setzte sich auf den Zweig eines umgestürzten, im Wasser liegenden Baumes. Manchmal kamen nur zwei, manchmal fünf junge Lachmöwen und flogen kreuz und quer über die Wasserfläche. Heute gab es einmal keinen Streit zwischen Silber- und Graureiher. Beide standen einträchtig im flachen Wasser und putzten ihr Gefieder. Ein Zwergtaucher mit Jungvogel ließ sich sehen, während der Schnattererpel seiner Erwählten offenbar etwas vorschnatterte, was wir leider nicht verstanden.

Eisvogel, Lachmöwen, Silber- und Graureiher - Zwergtaucher mit Jungem und Schnatterentenpaar.
Fotos AGON/Ackermann, 27.08.2020

24.08.2020 Ergste: Ist denn schon Herbst?
D.Ackermann: Eigentlich habe ich den ganzen August als Hochsommermonat im Gedächtnis. Es gab aber schon viele Wiesen-Champignons, wahrscheinlich durch den letzten Regen hervorgelockt. Die Herbstzeitlosen blühen bereits und auch der Wasserschlauch (Utricularia vulgaris) schiebt immer wieder Blüten nach. Auf den angesagten großen Regen warten wir aber immer noch.

Wiesenchampignons, Herbstzeitlose, Gewöhnlicher Wasserschlauch. Fotos AGON/Ackermann 17.- 25.08.2020

21.08.2020 Villigst: Insekten im Garten
K.Habedank: 3 Insekten aus dem Garten Winkelstück 8.

1 Schwebfliege (Eristalis arbustorum, masc.), 2 Streifenwanze, 3 Hummel.
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 21.08.2020

21.08.2020 Villigst: Insekten auf der Projektwiese
K.Habedank: 3 Insekten von der Projektwiese.

1 Grabwespe (Cerceris rybyensis, masc.), 2 Keilfleckschwebfliege (Eristalix tenax), 3 Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum, fem.). Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 21.08.2020

20.08.2020 Villigst: Habichte
K.Habedank: heute um ca. 11 Uhr kreisten über der Projektwiese in Villigst zwei Habichte. Eine längere Beobachtung war nicht möglich, da die Vögel recht schnell nach Norden abflogen.

Schwalbenschwanz-Raupe.
Foto M. Osthold, 17.08.2020

17.08.2020 Is.-Grürmannsheide: Schwalbenschwanz
M.&D.Osthold: diese Raupe des Schwalbenschwanzes haben wir heute beim Spaziergang entdeckt.

 

 

 

 

16.08.2020 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Auch der Sonntag lässt einige wenige Insekten im Garten Winkelstück 8 Futter suchen.

1 Raupenfliege (Tachina fera), 2 Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum), 3 Grabwespe (Cerceris rybyensis) -
4 Grabwespe (Cerceris rybyensis), 5 Raupenfliege (Cylindromyia bicolore), 6 Grabwespe, Gattung Mimesa?
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 16.08.2020

16.08.2020 Bürenbruch, Ergste: Große Heidelibelle
U.&D.Ackermann: Beim Weg von Bürenbruch zum Elsebachtal bemerkten wir eine noch sehr junge Erdkröte gerade noch früh genug um ncht darauf zu treten. In der Nähe kannten wir keinen Teich oder Tümpel. So muss der Winzling mit seinen Eineinhalb Zentmeter Größe schon weit unterwegs gewesen sein. Übrigens war der Elsebach bis auf wassergefüllte Kolke trocken.
Zu Hause am Gartenteich hatten sich erstmals in diesem Jahr Große Heidelibellen eingefunden. Ein Paarungs-Tandem tupfte immer wieder Eier ins Wasser und ein einzelnes Männchen versuchte mehrfach die Libellendame für sich zu gewinnen, was ihm aber nicht gelang. Unser Wasserfrosch lag schon gespannt auf der Lauer. Einmal versuchte er mit einem Sprung zuzuschnappen - aber vergebens. Die drei Libellen waren noch eine Weile da, dann verschwanden sie.

Junge Erdkröte, Wasserfosch und Große Heidelibelle. Fotos AGON/Ackermann, 16.08.2020

15.08.2020 Villigst: Insekten-Beobachtungen
K.Habedank: Hier 3 Insekten aus dem Garten Winkelstück 8.

1 Grabwespe (Ectemnius ...), 2 Raupenfliege, 3 Schlupfwespe. Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank, 15.08.2020

14.08.2020 Ergste: Beobachtung im Wannebachtal
D.Ackermann: Nachdem ich gestern gesehen hatte, dass dem Wannbachteich viel Wasser fehlt, ging ich heute nochmal hin und kratzte den Zufluss zum Füllrohr erst einmal frei. Das könnte heute nach dem ergiebigen Abendregen etwas genützt haben. Am Vormittag kam nur so wenig Wasser von oben, dass sich die Arbeit kaum lohnte. Der Teich ist übrigens ganz mit Wasserlinsen bedeckt. Interessant war trotz des Insektenmangels die eine oder andere Beobachtung auf dem Weg dorthin und zurück.

Wannebachteich, Kaisermantel, Hornissen-Schwebliege - Faulbaum-Bläuling, Rapsweißling und Kleiner Kohlweißling.
Fotos AGON/Ackermann, 14.08.2020

13.08.2020 DO-Aplerbeck: späte Mauersegler
S.Kolbe: Eigentlich sollte sie alle weggezogen sein, denn seit den 28. 07. waren über Aplerbeck keine Mauersegler mehr zu sehen. Aber gegen 18:30 Uhr zogen noch zwei Mauersegler vor einer dunklen Regenfront nach SW.

13.08.2020 Ergste: Kaisermantel
B.Träger, D.Ackermann: In diesem Sommer sind bekanntlich Schmetterlinge eher selten zu beobachten - bis auf Weißlinge. Darum waren wir überrascht, auf dem Weg vom Sportplatz zum Wannebach zwei Kaisermäntel am blühenden Wasserdost zu beobachten, und zwar an einer Stelle, wo vorher Fichten standen. Außerdem flogen dort noch zwei Rapsweißlinge.

Kaisermantel, Foto B.Träger, 13.08.2020 Jugendlicher Hausrotschwanz.
Foto AGON/Bullenda, 09.08.2020
Italienische Biene. Foto 08.08.2020 AGON/Ackermann, Best. AGON/Habedank

09.08.2020 DO-Berghofen: Hausrotschwanz
H.-G.Bullenda: Wir hatten heute einen überraschenden Besuch an unserem Insektenhotel: ein jugendlicher Hausrotschwanz. Das „Hotel“ gefiel ihm wohl so gut, dass er sich gar nicht davon trennen wollte; er hielt sich hier einige Minuten lang auf und erkundete die verschiedenen Angebote, quetschte sich auch in einige Hohlräume und spielte ein wenig mit den Halmen und Hölzchen. Dass er Insekten erbeutete, war allerdings nicht zu beobachten. Vor allem sein Verhalten spricht wohl dafür, dass es ein Jungvogel ist und kein adultes Weibchen.

08.08.2020 Schwerte-Lichtendorf: Italienische Biene
U.&D.Ackermann: Eine merkwürdig helle Biene besuchte eine Malvensortenblüte am Übergang vom Feld zur Obstwiese Altlichtendorf. K.Habedank konnte sie als Italienische Biene (Apis mellifera ligustica) bestimmen. Das ist eine italienische Bienenzüchtung. Nach Wikipedia soll sie sich durch ihren Honigsammelfleiß und ihre Friedfertigkeit auszeichnen. Sie soll inzwischen die häufigste Bienenrasse weltweit sein - nur nicht in Deutschland.

06.08.2020 Ergste: Einige Pflanzen der Höfenwiese
U.&D.Ackermann: Wir hatten sie lange nicht wahrgenommen, die Telekie mit ihren großen Blüten. Dabei muss sie schon seit Jahren irgendwo gestanden haben. Sie erinnert uns immer wieder an alte Bauerngärten, so wie wir sie vor Jahren noch am Rand des Elbsandsteingebirges gesehen haben. Ihre natürliche Heimat soll allerdings in den östlichen Südalpen sein. Aber aus Bauerngärten soll sie sich in die Umgebung verbreitet haben. Die Wilde Karde muss allerdings vor vielen Jahren mit einer Saatgutmischung an die Grenze zum Acker gekommen sein. So stachelbewehrt schützt sie sich gegen Fressfeinde. Die gefiederten Fressfeinde lädt allerdings die Eberesche geradezu ein. Sie sollen die roten Beeren fressen und die Samen mit dem Kot irgendwo wieder ausscheiden. Zu unserer Überraschung flogen heute gleich mehrere Hauhechel-Bläulinge und besuchten den blühenden Weißklee. Wie der Dost oder Origanum vulgare auf die Wiese gekommen ist, wissen wir nicht. Aber die Acker-Gänsedistel schafft so etwas leicht mit ihren flugfähigen Samen, die weit mit dem Wind vertrieben werden.

Telekie, Wilde Karde, Eberesche - Hauhechel-Bläuling auf Weißklee, Dost, Acker-Gänsedistel.
Fotos AGON/Ackermann, 06.008.2020

05.08.2020 Gevelsberg-Haßlinghausen: Insekten-Beobachtungen
P.Städtler: Am Mittwoch konnte ich auf einer Grünfläche des RVRs einige Insekten fotografieren, weil die Wiese im Sommer nicht gemäht wird und dort viele Nektarpflanen für Insekten bietet. Die Fläche liegt an der Gevelsberger Str. in Haslinghausen: C-Falter, Hauhechelbläuling, Waldbrettspiel, Brauner Waldvogel mit Wildbiene, Rosenkäfer?, Raupe des Blutbären, Faulbaumbläuling und Rapskohlweißling.

C-Falter, Rapsweißling, Waldbrettspiel - Hauhechel-Bläuling, Blutbär-Raupe, Rosenkäfer(?), Brauner Waldvogel.
Fotos P.Städtler, 05.08.2020

05.08.2020 Homert/Sauerland: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Eine dürftige Auswahl aus der Homert, Sauerland.

1 Noch geschlossene Blüte des Drüsigen Springkrautes, 2 Grabwespe, 3 Grabwespe.
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 05.08.2020

05.08.2020 Geisecke: Gebänderte Prachtlibelle
U.&D.Ackermann: Der mit dem Ruhrtalradweg südlich parallel an der Ruhr entlang laufende Weg wird auf der Wiesenseite von einem Wasser führenden Graben gesäumt. Je weiter man in Richtung Wellenbad geht, umso weniger Wasser führt der Graben. Und genau dort, wo kein Wasser mehr zu sehen war, flog eine Vielzahl von Gebänderten Prachtlibellen. Auf dem letzten Stück geht man nun wieder auf dem Ruhrtalradweg, was wegen der Mengen an Radfahrern nicht ganz ungefährlich ist. Dort hat ein Landwirt oder sonst wer einen fürs Auge wunderschönen Blühstreifen angelegt. Guckt man aber genauer hin, besteht er fast oder sogar ganz aus nichtheimischen Pflanzen, die zwar auch von Bienen besucht werden aber sonst für die Natur nur von geringem Wert sind. Es besteht sogar die Gefahr, dass die Samen dieser Pflanzen sich in der Natur verteilen und heimischen Wildblumen den Lebensraum streitig machen. Die Botaniker nennen das Florenverfälschung.
Zu Hause zeigen uns zwei Jungvögel wie wichtig Wasserstellen für die Vögel bei der trockenen Hitze sind.

Gebänderte Prachtlibelle Männchen und Weibchen, Ochsenauge auf einer kornblumenähnlichen Büte -
nichtheimische Malve im Blühstreifen, junger Stieglitz, junger Bluthänfling. Fotos AGON/Ackermann, 05.08.2020

05.08.2020 Geisecke: Weißstörche
&D.Ackermann: Gleich auf der Wiese vor dem Wellenbad konnten wir 24 Störche zählen, die anscheinend nach Mäusen suchten. Auf einer weiteren Wiese unterhalb von Haus Rutenborn standen weitere fünf. Dann beobachteten wir, wie viele Störche offenbar von der Wellenbadwiese aufstiegen, kreisten und sich wieder verteilten. Einige landeten in unserer Nähe. Wer dort steht und beobachtet, kommt schnell mit anderen Passanten ins Gespräch, denn diese Menge an Störchen ist ja für Schwerte ungewöhnlich und nur während der Zugzeit zu beobachten. So berichtete uns ein Radfahrer, dass er als Höchstzahl 43 festgestellt habe.

15 von 24 Störchen, Graureiher schließt sich dem Suchtrupp an, kreisende Störche, Landung und Gefiederpflege.
Fotos AGON/Ackermann, 05.08.2020

04.08.2020 Villigst: Insekten-Beobachtungen
K.Habedank: Aus dem Villigster Oberdorf 3 Insekten aus einem Garten am Immenweg.

1 Matte Schwarzkopfschwebfliege, 2 Sandbiene, 3 Wildbiene bestäubt mit Pollen.
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 04.08.2020

04.08.2020 Ergste: Waldwespen
K.Habedank: Auf der AGON-Elsetalwiese nisten Waldwespen in einem Vogelnistkasten.
Das zweite Bild zeigt ein Belegfoto der Waldwespe auf dem Nistkasten sitzend.
3. Bild: Seidenbiene im Garten Winkelstück 8

Nest der Waldwespe, Waldwespe und Seidenbiene. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 04.08.2020

03.08.2020 Bürenbruch: Neues Grün, aber wo sind die Schmetterlinge?
U.&D.Ackermann: An Waldlichtungen mit viel Wasserdost und Goldrute waren in früheren Jahren um diese Zeit viele Schmetterlinge anzutreffen. An der sonst besten Stelle flog ein Weißling, sonst nichts, obwohl es blühende Futterpflanzen im Überfluss gab. Weißlinge gab es überall, auch mehrere Waldbrettspiele flogen oder ruhten auf Farnwedeln. Zu unserer Überraschung flog sogar ein Kaisermantel - und das an einer Stelle wo wir es nicht vermutet hätten. Dort lagen gefällte Fichten wild durcheinander. Am Waldausgang schließlich war ein Admiral zu sehen. Dort hoch kreisend auch ein an den Handschwingen und am Schwanz mausernder Rotmilan.

Admiral, Kaisermantel und Waldbrettspiel. Fotos AGON/Ackermann, 03.08.2020

Durch das Abholzen vertrockneter Fichten gibt es viel mehr Licht im Wald, was sehr schnell zur Wiederbegrünung der Lichtungen führt, aber auch den Käutern am Wegrand zugute kommt. So fanden wir an einer Stelle vor gestapelten Fichtenstämmen mehrere Exemplare des Schwarzen und des Bittersüßen Nachtschattens, den es dort früher nicht gab. Der aufgerissene Boden gab auch dem Ackergauchheil die Möglichkeit, hier zu keimen und zu wachsen.

Schwarzer Nachtschatten, Bittersüßer Nachtschatten und Acker-Gauchheil. Fotos AGON/Ackermann, 03.08.2020

03.08.2020 Schwerte-Geisecke: 33 Weißstörche, Neuntöter
S.Kolbe: Der Storchenzug ist offenbar in vollem Gange. Heute folgten 33 Störche dem mähenden Bauern im Ruhrtal über die Wiese, und ein Rotmilan versuchte aus der Luft die Mäuse ausfindig zu machen. Die Anzahl der gefundenen Neuntöter-Reviere steig inzwischen auf 46.

03.08.2020 Is.-Rheinermark: Wespenspinne
F.W.Kordt: Bzgl. Wespenspinne kann ich helfen. Eine bemerkenswerte Dame hat in unserem Garten im Lavendel Quartier bezogen. Hier als Anhang drei Fotos davon: Nr 1 zeigt die Unterseite, Nr. 2 die Oberseite mit fertiger Zick-Zack-Netzstabilisierung und Nr. 3 mit Beute (hoffentlich nicht der Gatte)!

Wespenspinne in Rheinermark. Fotos F.W.Kordt, 03.08.2020

02.08.2020 Schwerte-Lichtendorf: Wenig Leben auf der Obstwiese
U.&D.Ackermann: Wir konnten noch ein paar Klaräpfel und Brombeeren gebrauchen. Also fuhren wir zur Wiese Altlichtendorf. Die Wiese wurde noch einmal gemäht - bis auf den rechten Randstreifen zwischen Obstbäumen und Hecke. Dort ist es zu schmal für Trecker mit Mähwerk, und genau dort hoffte ich noch die Wespenspinne anzutreffen - aber vergebens. Dafür saß aber eine auffällig helle Krabbenspinne an noch unreifen Brombeeren. Da sie es auf Beerenbesucher abgesehen hat, die sie blitzschnell packt, um sie anschließend auszusaugen, müsste sie aber zumindest reife Früchte aufsuchen, die für Wespen attraktiv sind. Im Gras ruhte eine Gewöhnliche Strauchschrecke, die nur kurze verkümmerte Flügelchen hat. Die zwei Fortsätze am Hinterende weisen sie als Männchen aus. Auf den Wiesenkerbelblüten waren nur außergewöhnlich wenige Weichkäfer unterwegs, die in sonstigen Jahren die häufigste Käferart auf Doldenblütlern war.

Krabbenspinne, Gew. Strauchschrecke, Weichkäfer. Fotos AGON/Ackermann, 02.08.2020

02.08.2020 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: aus dem Garten Winkelstück 8 drei Exemplare von Insekten.

1 Totenkopf-Schwebfliege, 2 Wiesenhummel, 3 Seidenbiene Colletes spec. Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank 02.08.2020

01.08.2020 Ergste: Andrang im Vogelbad
U.&D.Ackermann: Es ist einfach ein Rätsel wie die Kommunikation sogar zwischen ganz verschiedenen Vogelarten klappt. Jedenfalls waren alle auf einmal da. Und alle wollten ins Planschbecken. Zu den Familien Hausrotschwanz und Stieglitz, die sich immerhin in größeren Abständen einmal sehen ließen, bequemten sich die Grünfinken von ihrer hohen Buche herab. Frau Mönchsgrasmücke brachte ihren Sprößling und zwei Spatzen durften auch nicht fehlen. Alle hielten Abstand voneinander im Planschbecken, wohl kaum aus Corona-Gründen sondern eher der persönlichen Freiheit wegen. Wer keinen Platz fand, wartete auf der Pergola (junger Hausrotschwanz) oder in der Eberesche (junger Stieglitz).

Junge Mönchsgrasmücke, Haussperling, 2 Stieglitze, 2 Grünfinken - Jungvögel: Hausrotschwanz, Haussperling, Stieglitz
Fotos AGON/Ackermann, 01.08.2020

01.08.2020 Botanische Streifzüge im Umland
M.Kunsemüller: In den letzten Tagen bin ich viel herumgeschwärmt und habe drei verschiedene Zieste gefunden.
- Heil-Ziest Betonica officinalis im NSG Sonderhorst bei Oestrich
- Sumpf-Ziest Stachys palustris im NSG Kiebitzwiese bei Fröndenberg
- Wald-Ziest Stachys silvaticus in Drüpplingsen, Schneeberg

Heil-Ziest Betonica officinalis, Sumpf-Ziest Stachys palustris, Wald-Ziest Stachys silvaticus.
Fotos und Bestimmung AGON/Kunsemüller, Juli 2020

31.07.2020 Villigst: Insektenmangel am Ohl
K.Habedank: Aus dem Ohl nur 3 Arten von  Insekten ! 31.07.2020

1 Fliege (Tachina fera), 2 Fleckenhörmiger Halsbock (Leptura maculicornis), 3 Streifenwanze (Graphosoma lineatum)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 31.07.2020

29.07.2020 Westhofen: Vögel an der Rettelmühle
V.Böck: Heut war ich mal wieder an der Rettelmühle, einfach toll zum Fotografieren.

Gimpel, Grünfink, Blaumeise, Sumpfmeise, Weidenmeise(?) Fotos V.Böck, 29.07.2020

29.07.2020 Villigst: Wildbiene
K.Habedank: Eine fotografierte Wildbienenart aus dem Garten Winkelstück 8.

1 Wildbiene (Anthidium manicarum) Totfund Garten Winkelstück 8, 2 Wildbiene (Anthidium manicatum, masc.)
3 Wildbienen (Anthidium manicatum) sorgen für Nachwuchs Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 29.07.2020

29.07.2020 Westhofen: Blumenwiese am kath.Friedhof
J.Oset: Wir haben zwei wunderbare Blühstreifen in Schwerte-Westhofen (Katholischer Friedhof) entdeckt.

Blumenwiese am katholischen Friedhof in Westhofen. Fotos J.Oset, 29.07.2020

28.07.2020 Tag der Glockenblumen auf dem Haarstrang
M.Kunsemüller: Bei meinem botanischen Streifzug auf dem Haarstrang von Altendorf ostwärts bis zur Wilhelmshöhe sind mir gleich drei verschiedene Arten Glockenblumen aufgefallen. Auf den Altendorfer Trockenrasen wächst in Mengen die Rundblättrige Glockenblume, im Wald an der ehemaligen Mergelkuhle bei Billmerich die Acker-Glockenblume, am Rosengarten und auf der Kluse steht die Nesselblättrige Glockenblume. Ich füge hier letztjährige Aufnahmen derselben an, dieses Mal war wegen des starken Windes kein passables Foto zu bekommen.

Rundblättrige Glockenblume, Nesselblättrige und Acker-Glockenblume.
Fotos und Bestimmung Archiv AGON/Kunsemüller Juli 2019

28.07.2020 Ergste: Hänfling und Stieglitz
U.&D.Ackermann: Am Nachmittag auf der Terrasse tranken wir Tee und die Vögel Wasser. Gestern noch suchte W. Wiemann nach dem Hänfling. Heute kam ein alleinerziehender(?) Hänflingsvater mit seinen mindestens zwei Jungen zu uns und setzte sich wohl aus Sicherheitsgründen zunächst auf die Birke. Dann kam er allein herab, trank während er uns den Rücken zuwandte, ohne sich umzublicken und verschwand wieder mit seinem Nachwuchs. Dafür erschien aber ein Stieglitz mit besseren Manieren, um zu trinken. Grünfinken waren nur zu hören. Sie blieben in der hohen Buche.

Drei Hänflinge und Stieglitz. Fotos AGON/Ackermann, 28.07.2020

28.07.2020 Schwerte: Weißstörche
H.Wulf: Heute in den Ruhrwiesen zwischen Gut Ruhrfeld und Geisecke 19 Weißstörche.

28.07.2020 Schwerte: Weißstörche
A.Wahle: gestern waren ca. 15 Weissstörche in den Ruhrwiesen (zwischen Gut Ruhrfeld und Geisecke) auf der Suche nach Futter. Ich werde heute wieder dorthin und schicke Ihnen ggf Bilder zu.

27.07.2020 DO-Sommerberg: Keine Beobachtungen! Suche nach dem Hänfling
W.Wiemann: im Moment ist es ziemlich still im Garten. Wenn ich aus dem Fenster schaue sind kaum Vögel zu sehen. Nur die fetten Ringeltauben untersuchen meine zum dritten Male ausgebesserte Rasenfläche. Hier haben sie sich den Rasensamen wohl zum Lieblingsgericht ausgesucht. Da haben sie einen ganz anderen Geschmack als ihre Verwandten die Brieftauben. Ich erinnere mich, dass diese sich aus dem Mischfutter die Maiskörner zu erst ins Kröpfchen pickten. Um doch noch Vogelstimmen zu hören griff ich zur CD „Alle Vögel sind schon da “. Sie waren Dort zwar alle da, aber bei uns nicht alle.  Da hörte ich doch den Hänfling. Gibt es ihn in unseren Gefilden auch als Singvogel oder nur als Bezeichnung für einen Leichtgewichtler. So schaute ich bei AGON unter den verschiedenen Wasservogelzählungen nach, bei denen ja auch die Singvögel notiert werden. Alle Vögel sind dort da, von der Amsel bis zum Zaunkönig nur…… kein Hänflíng.
Kommentar D.A.: Der Hänfling gehört schon zu den heimischen Singvögeln. Allerdings ist er bei uns selten geworden. Leider sind die Jahre vorbei, in denen der Hänfling noch in unserem Garten brütete. Allerdings kommt zurzeit hin und wieder ein Jungvogel zum Trinken an den Teich - aber immer so kurz, dass ich noch nicht aufs Bild bekam. Nach der letzten Bestandsermittlung 1997-99 gab es im Kreisgebiet Unna noch zwischen 539 und 1195 Brutpaare. Die krummen Werte stammen aus Additionen. Leider ist die Art sowohl in Schwerte als auch im Kreis wie in ganz NRW im Bestand sehr stark abnehmend.

27.07.2020 Ergste: Vom Wannebach zum Wannebach
D.Ackermann: Beobachtungen beim Gang teils in leichtem Regen vom Ergster Wannebach zum Wannebach am Viermarkenbaum am Gemarkungspunkt Ergste, Berchum, Letmathe, Hohenlimburg. Den Baum gibt es zwar lange nicht mehr, aber die Gedenktafel mit dem Hinweis.
Die Experten betonen zwar immer wieder, dass es Pilze während des ganzen Jahres gibt, für mich waren die gefundenen Fruchtkörper aber ein Zeichen, dass die herbstliche Pilzsaison kurz bevor steht. An vielen Stellen des Weges blüht jetzt die bei uns häufigste Orchidee, die Breitblättrige Sumpf- oder Stendelwurz.

Klebriger Hörnling, Perlpilz, Täubling - Tafel Viermarkenbaum, Breitblättrige Sumpfwurz. Fotos AGON/Ackermann, 27.07.2020

27.07.2020 Villigst: Naturgarten „Schwerte summt“
T.Kruse: Neue Gäste im AGON-Naturgarten „Schwerte summt“ Bienenwolf , Fliege, große Wollbiene

Wollbiene, Bienenwolf, Fliege. Fotos und Bestimmung AGON/Kruse, 18.-25.07.2020

26.07.2020 Iserlohn: Schwarzstorch
S.Kolbe: Gegen Mittag flog ein Schwarzstorch am "Roten Haus" in Richtung Grürmannsheide.

25.07.2020 Schwerte-Altlichtendorf: Wespenspinne
U.&D.Ackermann: Die mageren Stellen auf der AGON-Wiese Altlichtendorf vergrößern sich. Das entspricht durchaus unseren Zielen - auch wenn es den Bauern, der uns die Wiese mäht, nicht freut. Vor allem die vielen Heuschrecken, die überall herumspringen, sind erfreulich. Eine Feldheuschrecke hatte sich ein übersichtliches Plätzchen auf dem Rucksackriemen ausgesucht, während wir uns mit der Jakobskrautbär-Raupe beschäftigten. Wo mag die Raupe sich so dick gefressen haben, denn in der Nähe war keine Futterpflanze zu sehen? Eine schöne Entdeckung war die Wespenspinne, die zwar keine artgemäße "Leiter" aber inmitten des weitmaschigen Netzes ein dichtes Gewebe gesponnen hatte, in dessen Mitte sie lauerte.

Wespenspinne, Jakobskrautbär-Raupe und Feldheuschrecke. Fotos AGON/Ackermann, 25.07.2020

25.07.2020 Schwerte/Ergste: Weißstörche
Cl.Weigel: Heute in Höhe des Bootshauses standen 15 Störche in den Ruhrwiesen.

24.07.2020 Schwerte: AGON trauert um Gerhard Kochs
von Dieter und Ursula Ackermann: Am 18 Juli 2020 verstarb völlig überraschend der langjährige Botaniker der AGON Schwerte, Gerhard Kochs, im Alter von 80 Jahren. Er war auch ein ebenso guter Ornithologe, kartierte bei den monatlichen Wasservogelzählungen an der Ruhr nicht nur die Wasservögel, sondern alle Vögel, die er hörte oder durchs Fernglas sah. Er war einfach mit seinem umfangreichen Naturwissen ein Naturkundler wie man ihn bei allem Drang zur Spezialisierung heute kaum noch findet.
Auch wenn es darum ging, Knödel für den Weihnachtsmarkt zu formen, auf dem Ebberg im NSG Landschaftspflege zu betreiben, war er so oft er konnte, dabei. In besonders lebhafter Erinnerung hat die AGON seine sehr sachkundigen Vorträge zur Botanik, zur Flora der Alpen, zur Astronomie und zur Koevolution bei Pflanzen und Insekten.
Sein größtes Verdienst aber waren die sehr zahlreichen AGON-Exkursionen in die Schwerter Botanik. Gerade dabei kam der ehemalige Lehrer wieder zu Ehren. Er nannte nicht nur die Namen der Pflanzen, sondern zeigte den Teilnehmern auch Einzelheiten, sie zu erkennen und sie von ähnlichen Gewächsen zu unterscheiden. Und wenn die Namen etwas kompliziert waren, hatte er gleich die passende “Eselsbrücke“ parat, wobei sogar die Namen altgedienter Politiker nicht fehlen durften. Über sechshundert Pflanzenarten aus der heimischen Natur kamen so zusammen. Die AGON wird Gerhard nicht vergessen - sie kann ihn auch gar nicht vergessen, denn jede Wildblume wird wieder eine Erinnerung an ihn und die gemeinsamen wunderschönen Stunden draußen in freier Natur ins Gedächtnis rufen.

Gerhard Kochs (rechts) erläutert die Flora der Höfen-Wiese. Foto: Archiv AGON/Ackermann
Heupferd, Foto M.Osthold, 23.07.2020

23.07.2020 Is.-Grürmannsheide: Heupferd
M.&D.Osthold: Auf unserer täglichen Runde versperrte uns dieses grüne Heupferd den Weg.

23.07.2020 Hagen-Hengsteysee: Beobachtung
U.&D.Ackermann: Gleich nach Verlassen des Parkplatzes fiel uns auf, dass die westliche Wasserfläche zu großen Teilen mit einem Teppich aus Algen und Wasserlinsen bedeckt ist. Doch das ist nicht alles. Auf den Wiesen vor der Kiesinsel ist wohl gefeiert worden. Es ist fast unglaublich wieviel Müll dort zurück gelassen worden ist. Allerdings - solange nichts für die Tierwelt Gefährliches dabei ist, stört es wohl unser Empfinden, nicht aber die die Natur. Der C-Falter an der weggeworfenen Getränkedose mag für die unbefangene Nutzung als Symbol stehen. Der Rotmilan findet manchen Abfall sogar schön und baut Plastiktüten oder Folien in seinen Horst ein. Die beliebten Säuberungsaktionen können in der Vogelbrutzeit sogar störender sein als das Liegenlassen des Mülls.
Zwischen Seerosenblättern hat ein Haubentaucherpaar aus solchen sein Nest gebaut. Wenn der brütende Vogel es mal verlässt, werden die Eier abgedeckt. Wenn eine Krähe die Eier von oben entdecken sollte, ist es um sie geschehen. Als einer der Altvögel zurück kommt, wird zunächst die Abdeckung aus Blättern und Algen von den Eiern sorgsam entfernt. Erst dann setzt sich der Vogel wieder zum Brüten nieder. Wunderschön leuchten jetzt die Blüten des Blutweiderich und der Malven.

Haubentaucher, C-Falter - Algenteppich auf dem See, Blutweiderich und Moschusmalve. Fotos AGON/Ackermann, 23.07.2020

22.07.2020 Ruhrtal Bösperde/Fröndenberg bis Wickede/Ruhr: Beobachtungen
U.&D.Ackermann: Die Wasseramseln an der Hönne haben wohl guten Bruterfolg gehabt, denn gleich drei schon selbständige Wasseramseln flogen nördlich der Brücke. Schließlich kam noch ein Altvogel von Süden. Die Kiebitzwiese hat sehr wenig Wasser. Zwei ausgewachsene Jungstörche langweilten sich im Nest während sie auf die Futter bringenden Eltern warteten. Im östlichen Bereich flog ein Eisvogel an, rüttelte nach Turmfalkenart über der Wasserfläche , stieß herab und tauchte mit einem Fischchen wieder auf, um sofort hinter den blickdichten Büschen zu verschwinden. Am Wehr westlich Wickede flogen sogar zwei Eisvögel und ein Flussuferläufer saß auf einem im Wasser liegenden Stamm. Noch ein Stück weiter östlich standen gleich fünf Graureiher auf der Wiese und ein Zwergtaucher war mit zwei Jungen auf der Ruhr unterwegs. Eine Bachstelze startete von einer am Ufer stehenden Weide und übte auch das Rütteln über derm Wasser. Auch hier flog ein Eisvogel.

Zwergtaucher mit zwei Jungen, Wasseramsel - Jungstörche, Flussuferläufer und Bachstelze.
Fotos AGON/Ackermann, 22.07.2020

22.07.2020 Schwerte: Neuntöter
S.Kolbe: Die Gesamtkartierung auf 4511 Schwerte ergab in diesem Jahr rekordverdächtige 44 Neuntöter-Reviere.

21.07.2020 Homert/Sauerland: Insekten
K.Habedank: Noch drei Insekten aus der Homert, Sauerland.

1 Blattwespe, Tenthredo ... ?, 2 Grabwespe, 3 Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 21.07.2020

20.07.2020 Ergste: Jungvogelbesuche
U.&D.Ackermann: Es war der Tag der Jungvogelbesuche. Als das junge Grünspechtmännchen auf dem Rasen nur oberflächlich nach Ameisen suchte, putzten sich zwei junge Kohlmeisen darüber in der Eberesche. Am Abend bei schon tief stehender Sonne entfaltete überraschend das Vogelbad seine Anziehungskraft auf eine Stieglitzfamilie, die nur zum Trinken kam, einen jungen Hausrotschwanz und eine der jungen Blaumeisen, die ausgiebig im Wasser planschte.

Junge Kohlmeise putzt sich, junger Grünspecht; das leichte Rot im Bartstreifen weist ihn als Männchen aus - Stieglitz, junger Hausrotschwanz und junge Blaumeise. Fotos AGON/Ackermann, 20.07.2020

18.07.2020 Oelinghausen: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: aus dem Sauerland im Gebiet von Kloster Oelinghausen einige Insekten aus Feld und Flur. 18.07.2020

1 Zwiebandschwebfliege (Eristrophe eligans), 2 Gemeine Keilschwebfliege (Eristalis pertinax), 3 Veränderliche krabbenspinne (Misumena vatia) - 4 Fliege (Sarcophaga carmaria), 5 Rotgefleckte Raupenfliege (Eriothrix rufomaculatus), 6 Schlupfwespe (Pimpla rufipes), Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 18.07.2020

18.07.2020 Schwerte: Weißstörche
U.&R.Große-Sudhues: In den Ruhrwiesen bei Gut Ruhrfeld zwischen Ruhr und Mühlenstrang stehen fünf Weißstörche.

18.07.2020 Bürenbruch: Wenig Schmetterlinge
U.&D.Ackermann: Es war nur eine Hoffnung. Wenn der Wasserdost wieder blüht, werden sich auch die Schmetterlinge in gewohnter Menge wieder einfinden. Der Wasserdost blüht - aber wo sind die Falter? Ein Weißling, ein Ochsenauge und zwei Tagpfauenaugen waren die Einzigen an einer Stelle, die uns sonst für ein reiches Gewimmel an Faltern bekannt war. An einer Wildwiese noch ein Landkärtchen. Aber vielleicht kommen sie ja noch, schließlich haben wir noch keinen August.
Auch das Große Springkraut blüht nun mit seinem gebogenen Sporn, der hinten etwas Nektar enthält, ebenso wie das violett blühende Drüsige Springkraut - ein ausbreitungswütiger Einwanderer. Ein Beispiel für die wechselnde Weihnachtsbaummode ist die hier schon durchgewachsene Tanne, die niemand mehr will. Waren es ganz früher noch einfache Rotfichten, die zum Fest viel Lametta trugen, kamen dann die Edeltannen für den gehobenen Geschmack, und schließlich werden fast nur noch Nordmanntannen gefragt und in Kulturen angebaut. Die kleine Erdkröte ist auf dem hoffnungsvollen Weg in ihr zweites Leben nachdem sie als Kaulquappe bestimmt schon genügend Gefahren überstanden hat.

Ochsenauge, Tagpfauenauge, Landkärtchen - Großes Springkraut, weibliche Tannenzapfen, junge Erdkröte.
Fotos AGON/Ackermann, 18.07.2020

17.07.2020 Westhofen: Vögel und Schmetterlinge
U.&D.Ackermann: Wasser gibt es zwar reichlich auf der Röllingwiese, leider aber ebensoviel Wasserpest. Ein Silberreiher ging friedlich seiner Nahrungssuche im hinteren Teil der Wasserfläche nach, als er plötzlich von einem Graureiher verjagt wurde. Letzterer kehrte nach einem Bogen zurück, setzte sich auf einen Zaunpfahl und schüttelte ordentlich sein Gefieder. Eine Schnatterente führte ihre zehn Jungen durch die Binsen auf die Wasserfläche und ein Zwergtaucher suchte zwischen der Wasserpest nach kleinen Fischen. Auf dem Hin- und Rückweg freuten wir uns über einige Falter in diesem schmetterlingsarmen Sommer.

Silberreiher, Graureiher, Zwergtaucher - C-Falter mit dem namengebenden weißen C auf dem Hinterflügel, Männchen des Kleinen Kohlweißlings, Admiral. Fotos AGON/Ackermann, 17.07.2020

14.07.2020 Ergste: Turmfalke, Rotmilan
Cl.Weigel: Aus meinem Bürofenster kann ich gerade zwei junge Turmfalken beobachten, die erste Flug- und Landeversuche auf unserem Parkplatz machen.
Heute 13:22 h zwei Rotmilane über dem Feld an der Gillstraße.

Breitbl. Sumpfwurz. Foto AGON/Ackermann, 13.07.2020

13.07.2020 Ergste: Erste Orchideenblüten
U.&D.Ackermann: In unserem Garten stehen 6 Orchideen, natürlich alles Breitblättrige Stendel- oder Sumpfwurz (Epipacits helleborine) im Abstand von wenigen Metern neben dem Gartenteich. Die erste mit dem für unsere Begriffe schlechtesten Standort zwischen zwei Steinen einer Sandstein-Trockenmauer blüht nun. Teils sind die Lippen schon trocken. Diese Art hat wohl die geringsten Standortansprüche und ist auf Friedhofsgräbern, Gärten und an Waldwegen anzutreffen. Welche Orchideenarten es bei uns gibt, lesen sie hier.

 

12.07.2020 Westhofen: Beobachtung
V.Böck: Einige Fotos aus der Gegend der Rettelmühle.

Goldammer, junge Tannenmeise und junge Mönchsgrasmücke. Fotos V.Böck, 12.07.2020

12.07.2020 Bürenbruch, Elsebachtal: Insekten-Beobachtungen
K.Habedank: Aus dem Bereich Bürenbruch, Steinberg, Elsebachtal einige Insektenexemplare.

1 Schwebfliege (Syrphus vitripennis), 2 Schlupfwespe (Acaenitinae indeterminae), 3 Tagpfauenauge - 4 Brauner Waldvogel (Athantropus hyperanthus), 5 Bienenwolf (Philanthus triangulum), 6 Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea, fem.)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 12.07.2020

12.07.2020 Gänsezählung und Vögel rund um den Geiseckesee
Cl. Weigel & D.Ackermann: Es war ein Traumwetter, sonnig und windstill als wir von 9 Uhr bis etwa 10:30 Uhr zur Sommer-Gänse- und Vogelzählung am Geiseckesee waren. Besonders hervorzuheben sind zwei weitere Reviere des Neuntöters, die vorher nicht bekannt waren. Dafür fehlten Limikolen und Eisvogel. Die Zählergebnisse:
Nilgans 87, Graugans 105, Höckerschwan 90 (einschl. 2 Junge), Kanadagans 19
Kormorane: 137, Bei Zählung per Drohne 161 Nester am 06.06.20 an LANUV gemeldet.
Lachmöwe: 5, Bläßralle: 41 (inkl. 4 juv.), Reiherente: 59, Haubentaucher: 16, Graureiher 3, Schnatterenten: 7, Stockenten: 5
Turmfalke: 5 (4 davon als Familie), Mäusebussard: 1, Grünspecht: 2 (davon 1 Jungvogel), Bachstelzen: 21, Amsel: 8, Singdrossel: 5, Mönchgrassmücke: 2, Heckenbraunelle: 2, Zaunkönig: 2, Goldammer: 1, Kuckuck: 1, Buchfink: 5, Blaumeise: 3
Kohlmeise: 5, Stieglitz: 4, Neuntöter: 3, Kiebitz: 1, Rabenkrähe: 6, Elster:1, Mauersegler: 22, Uferschwalbe: 15, Rauchschwalbe: 4

Turmfalke, Lachmöwe - Stieglitz, Neuntöter-Männchen und -Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 12.07.2020

11.07.2020 DO-Sommerberg: Was da kreucht und fleucht im Garten
W.Wiemann: Gerade lese ich den Beitrag über das Füttern der Ringeltauben. Hier im Hause, wo bis Anfang der 60iger Jahre der Brieftaubenschlag des ehemaligen Olympiasiegers 1936 war, kann ich bestätigen, dass die Brieftauben es genau so machen.

Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Berlin wurden Brieftauben aus ganz Deutschland losgelassen. Und die erste Taube der hiesigen Reisevereinigung traf hier bei meinen Schwiegereltern ein. Es war ein männl. Vogel, wurde fotografiert und im Kranz aus Eichenlaub auf einer Urkunde als Olympiasieger festgehalten.

Gibt es neben dem Insektensterben auch ein Schneckensterben? In unserem Garten habe ich in diesem Jahr noch nicht eine Nacktschnecke entdeckt. Dafür aber vermehrt Gehäuseschnecken. Gerade habe ich in unserer Hecke aus verschiedenen Laubsträuchern 2 große Exemplare dieser Art entdeckt mit Gehäusen von 2,5 cm Durchmesser. Macht das auch der Klimawandel, dass bei Schneckens im eigenen Haus vor der Sonne Schutz gesucht wird? Jedenfalls freue ich mich, dass diese Schneckenart offenbar kein Interesse an Zucchini  und Kürbissen hat. Ein schönes Wochenende wünscht aus der freiwilligen Quarantäne auf dem Sommerberg Wilhelm Wiemann

11.07.2020 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Einige Beobachtungen im Garten Winkelstück 8.

1 Keilfleckschwebfliege, 2 Gemeine Langbauchschwebfliege, 3 Prachtkäferchen (Anthaxia nitidula) -
4 Vierpunktkäfer (Anthaxia quadripunctata), 5 Sandbiene (Andrena ...), 6 Sandbiene (Andrena flavipes)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 11.07.2020

10.07.2020 Ruhrtal Westhofen: Neuntöter
U.&D.Ackermann: Im Winkel zwischen Eyweg und Schünkenweg hielt ein Neuntötermännchen Ausschau nach Insekten. Einen weiteren Neuntöter konnten wir in der Umgebung nicht finden. Goldammer und Dorngrasmücke, Mönchsgrasmücke und Buchfink waren die meistgehörten Vögel. Auf der Röllingwiese saß ein Neuntöterweibchen in einem trockenen Busch südöstlich vom Beobachtungsstand. Von einem zuverlässigen Beobachter hörten wir aber, dass es dort drei Reviere geben soll. dort ließ sich leider nur sehr kurz ein fliegender Baumfalke sehen. Mindestens fünf Graureiher pirschten durchs Wasser nach Fröschen.

Neuntöter am Schünkenweg, Goldammer sitzt am Hochspannungsmast, Graureiher auf der Röllingwiese - Am Rand eines Gerstenfelds im Ruhrtal bühten Ackerwinde und ganz vereinzelt auch Klatschmohn. Auf Wiesenkerbel paarten sich die Weichkäfer. Fotos AGON/Ackermann, 10.07.2020

09.07.2020 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Nur wenige Exemplare aus dem Garten Winkelstück 8, 09.07.2020.

1 Fliege (Anthrax anthrax), 2 Gartenwollbiene (Anthidium manicatum), 3 Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 09.07.2020

06.07./26.06.2020 Ergste: Beobachtungen im Garten
U.&D.Ackermann: Gestern, am 06.07. machte uns eine Ringeltaube vor, wie gefüttert wird. Zu diesem Zweck landete sie mit ihren zwei Jungen auf unserer kleinen Birke. Dann steckte ein Junges seinen Schnabel tief in den Schnabel des Altvogels und trank die "Milch" aus dem Kropf. Die wird bei Tauben im Kropf des Altvogels aus den geschluckten Körnern erzeugt. Das ist nicht die einzige Besonderheit bei den Tauben. Sie sind auch die einzigen Vögel, die beim Trinken saugen können, was den Jungvögeln auch bei der Fütterung zugute kommt. Singvögel müssen Wasser in den Unterschnabel nehmen und mit hochgehaltenem Kopf den Tropfen Wasser in die Speiseröhre laufen lassen.
Am Mittwoch vor zwei Wochen schwärmten an verschiedenen Stellen die winzigen Schwarzen Weg- oder Gartenameisen. Es sind die Hochzeitsflüge. Wenn die Weibchen als künftige Königinnen befruchtet sind, sterben die Männchen ab. Eins der Nester war wohl unter einem kleinen Cotoneasterbusch. Das war nicht nur für die Ameisen besonders bequem, da sie von den oberen Blättern gute Startmöglichkeiten hatten. Auch in diesem Sommer wurden wieder die unscheinbaren Blüten des wilden Weins (Parthenocissus) eifrig von Bienen besucht. Dabei müssen sich die Bienen offenbar nach dem Geruch orientieren, denn auffällige Blütenblätter spart sich der Wein. Der ausgefahrene Rüssel und die gelben Höschen der Biene lassen darauf schließen, dass sowohl Nektar als auch Pollen gesammelt werden.

Ringeltauben, Schwarze Gartenameise vor dem Start und Honigbiene fliegt Parthenocissus-Blütenstand an.
Fotos AGON/Ackermann, 06.07. und 26.06.2020

05.07.2020 Ergste: Blässrallenbrut
I.&W.Tiedtke: Seit gut drei Wochen beobachten wir ein Bläßhuhnpaar beim Nestbau und bei der Brut im Ruhrgraben hinter der Fa. Theile. Gestern haben wir die ersten zwei Jungen gesehen.  Heute waren es vier und weitere zwei Eier liegen noch im Nest.

Blässrallenbrut hinter Kettenfabrik Theile. Fotos I.&W.Tiedke, Juli 2020

05.07.2020 Villigst: Insekten-Beobachtungen
K.Habedank: Heute nur 3 Exemplare, Garten Winkelstück 8.

1 Mondfleck-Schwebfliege, 2 Sandbiene, 3 Pinselkäfer. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 05.07.2020

04.07.2020 Opherdicke/Hengsen: Neuntöter im StÜPl.
V.Böck: Es war ein toller Rundgang am 30.06., in einem für mich unbekannten Gebiet, es hat sehr viel Spass gemacht. Das Ganze hat mich so begeistert, dass ich gestern Nachmittag wieder hin musste. Mit 2 Freunden sind wir wieder zum Neuntöter…

Neuntöter im Standortübungsplatz. Fotos V.Böck, 04.07.2020

 

Ältere Beobachtungen -------------------------------------------------------------------------- zum Seitenanfang