Aktuelle Beobachtungen 2019-1 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich TK25-4511 Schwerte und Umgebung.
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Kranichzug Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de

 

14.01.2019 Rheinermark, Westhofen und Ergste: Buchfinken und Gimpel mit Wucherungen an den Füßen (Finkenfuß)
F.-W.Kordt u. D.Ackermann: Auslöser war ein Schreiben von F.-W.Kordt: "Habe heute an meiner Futterstelle je ein Buchfinkmännchen und -weibchen mit extremen Wucherungen an den Beinen ausgemacht. Foto des Männchens ist angehängt. Das Krankheitsbild ist mir bekannt. Mich würde aber interessieren, ob es bei Ihnen Erkenntnisse über gegenseitige Übertragungen gibt. Ich habe mehrere Buchfinken an der Futterstelle und mache mir Sorgen um Verbreitung der Krankheit".

Nun ist diese Krankheit auch in Schwerte hin und wieder beobachtet und fotografiert worden worden. Die jetzige Nachfrage der AGON beim NABU beantwortete H.Kowalski mit einem Hinweis auf einen Fachaufsatz zum Thema. Infektionen mit Papillomaviren und mit Milben zeigen ähnliche Krankheitsbilder. Zwar sind die Übertragungswege nicht genau bekannt, aber die Möglichkeit besteht durchaus, dass durch Futterhäuser mit flachem Boden, auf dem sich Futter mit Kot mischt, auch andere Krankheiten übertragen werden können. Günstiger, aber auch kein Allheilmittel, sind Futterstellen, an denen das Futter nur von äußeren Sitzstangen aus aufgenommen werden kann. Einzelheiten: siehe o.g. Aufsatz.

Buchfink mit "Finkenfuß" Foto F.-W.Kordt, 14.01.2019
Buchfink und Gimpel mit "Finkenfüßen" Fotos Archiv AGON/Ackermann 2017 und 2018
Siehe auch Gimpelbild unten links.

14.01.2019 Ergste: Gimpel
U.&D.Ackermann: Am Vormittag kam Vogelbesuch. 4 Gimpel, 2 Pärchen, saßen in Nachbars Butbuche und knabberten die Knospen ab. Das ist im Frühjahr normal, wenn es keine Samen gibt. Ein Gimpelweibchen aber hatte unsere Eberesche angeflogen, wo immerhin ein paar schrumpelige Beeren noch rot leuchteten. Und genau diese hatten es ihr angetan.
Aber was darin? Einfacher war es festzustellen, dass die anscheinend harten Schalen der Früchte fallen gelassen wurden. Nun gilt der Gimpel bekanntlich als Samenfresser - zumindest im Sommer und Herbst. Selbst die Jungen werden im Nest mit einem Brei aus dem Kropf gefüttert. Unser Dompfaff zermatschte die Früchte mit dem Schnabel, so dass das klebrige Fruchtfleisch auch mit dem Samen dazwischen am ganzen Schnabel haftete. Was den Vogel übrigens offenbar in keiner Weise störte. Wahrscheinlich schluckte er auch genau dieses Gemisch.

Vegetarier bei der Arbeit: Gimpelweibchen fressen Ebereschenbeeren und Blutbuchenknospen. Fotos AGON/Ackermann, 14.01.2019

14.01.2019 Ruhrbrücke Schoof: Nonnengänse
S.Kolbe: Heute Mittag hielten sich zwischen eingen Grau und Blessgänsen auch 4 Nonnengänse auf.

13.01.2019 Wasservogelzählung Schwerte Ruhrbrücke bis Schoof einschl. Geiseckesee und Nebengewässer : Arten
davon nur Geiseckesee : 33 Arten

W. Pitzer, G. Kochs: Zwergtaucher 1, Kormoran 15, Graureiher 3, Silberreiher 6, Höckerschwan 90, Graugans 1, Nilgans 3, Stockente 105, Schnatterente 72, Pfeifente 5, Tafelente 6, Reiherente 266, Schellente 2, Gänsesäger 8, Mäusebussard 4, Blässhuhn 436, Silbermöwe 2, Lachmöwe 4, Ringeltaube 16, Grünspecht 1, Buntspecht 2, Wiesenpieper1, Bachstelze 1, Wintergoldhähnchen 2, Rotkehlchen 1, Amsel 5, Schwanzmeise 2, Kohlmeise 9, Blaumeise 3, Gartenbaumläufer 1, Buchfink 4, Eichelhäher 4, Rabenkrähe 4.

09.01.2019 Westhofen: Mittelspecht, Gebirgsstelze u.a. Beobachtungen
P.Krüger: Heute an der Röllingwiese. Ein toller Anblick wenn das Wasser wieder da ist. Hier ein paar Bilder.

Mittelspecht, Höckerschwan, Gebirgsstelze - Baumläufer Zwergtaucher, Silberreiher. Fotos P.Krüger, 09.01.2019

06.01.2019 Ergste - noch einmal Stunde der Wintervögel
U.&D.Ackermann: Nach dem sehr schlappen Ergebnis des gestrigen Nachmittags brachte eine weitere Beobachtungsstunde heute ab 10:20 Uhr anstatt 7 nun sogar 12 Vogelarten wobei das gestrige Wetter sich sehr beständig hielt. Das Ergebnis: Amsel 1, Buchfink 5, Blaumeise 2, Elster 2, Gimpel 1, Kohlmeise 2, Rabenkrähe 1, Ringeltaube 1, Rotdrossel 2, Rotkehlchen 1, Wacholderdrossel 1, Zaunkönig 1. Das Gimpelweibchen und die Rotdrosseln saßen nur für sehr kurze Zeit auf den höchsten Zweigen von Nachbars hoher Rotbuche. Sie waren wohl auf der Durchreise. Die Wacholderdrossel hat sich offenbar so an die Ebereschenbeeren gewöhnt, dass sie immer wieder kommt.
Übrigens ist heute der letzte Zähltag der NABU Aktion. Wer noch mitmachen möchte - nur zu! Innerhalb einer Stunde die Höchstzahl gleichzeitig gesehener Vogelarten notieren. Der NABU (https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html) hält mehrere Möglichkeiten (Eingabemaske, Formular) zur Übermittlung der Ergebnisse bereit.

05.01.2019 Ergste: NABU Stunde der Wintervögel
U.&D.Ackermann: Der Himmel trist und grau, vom Sprühregen ist draußen alles nass, der Wetterbericht gibt auch bis Montag keine Hoffnung auf Besserung. Dann setzt man sich am besten mit einer Tasse Tee ans Fenster und folgt dem Aufruf des NABU, eine Stunde lang die gleichzeitig gesehene Höchstzahl der Vogelarten aufzuschreiben. Die Ausbeute war äußerst mager, aber trotzdem ist uns die Zeit nicht lang geworden, denn wir konnten einer Wacholderdrossel in unserer Eberesche zusehen, wie sie die wirklich nicht mehr ansehnlichen Beeren vertilgte. Dabei war es interessant zu sehen, dass sie vor allem die bereits dunkel verschrumpelten Früchte gezielt aussuchte. Vielleicht sind darin die Bitterstoffe schon abgebaut und es findet Gärung statt. War sie etwa scharf auf den Alkohol? Wir hätten es ihr gegönnt bei dem Wetter. Nachdem sie sich auf einen Zweig gesetzt und fünf, zehn, fünfzehn Minuten lang geruht hatte, flog sie ab - ohne Schlangenlinien! Hier noch das sehr mäßige Beobachtungsergebnis: Amsel 1, Buchfink 2, Kohlmeise 1, Rabenkrähe 2, Ringeltaube 4, Rotkehlchen 1, Wacholderdrossel 1. Letztere war offenbar allein reisend, denn am Vormittag sahen wir sie schon in der Eberesche, während ein Trupp von sechs Wacholderdrosseln kurz in Nachbars hoher Rotbuche landete und auch wieder abflog.

Die Wacholderdrossel frisst am liebsten die alten Schrumpelbeeren der Eberesche (mittl. Bild). Fotos AGON/Ackermann, 05.01.2019
Rotdrossel. Foto AGON/Bullenda, 04.01.2019

04.01.2019 DO-Berghofen: Rotdrossel
H-G.Bullenda: Rotdrosseln im Garten gesichtet! Diese im Norden Europas beheimatete Art lässt sich mit etwas Glück in den Wintermonaten auch bei uns beobachten. In kleinen Trupps durchstreifen sie die Landschaft und halten sich dort, wo sie Nahrung finden, auch etwas länger auf. Oft findet man sie bei Wacholderdrosseln, denen sie auch ähneln; jedoch sind sie deutlich kleiner (nur 21 cm Länge) und sie lassen sich anhand von zwei speziellen Merkmalen von anderen Drosselarten unterscheiden: der kräftige helle Überaugenstreif und die rostrote Färbung der Flanken.

02.01.2019 Fröndenberg: Blässgänse u.a. Beobachtungen
P.Städtler: Heute war ein Trupp von ca. 150 Blessgänsen auf der Kiebitzwiese. Außerdem zeigten sich ein Turmfaken-Männchen, ein Bussard, mehrere Silber- und Graureiher, ca. 10 Schwäne, 2 Nilgänse, und ca. 30 Stockenten.

Blässgänse, Höckerschwan und Turmfalke. Fotos P.Städtler, 02.01.2019

02.01.2019 Ergste: Wacholderdrossel
U.&D.Ackermann: Kaum waren wir am Nachmittag wieder zu Hause, saß schon eine Wacholderdrossel in unserer Eberesche. Darauf hatten wir schon im November vergeblich gewartet. Aber die zwar nicht mehr frischen aber immer noch roten Beeren rührte sie nicht an, obwohl wir sie rund 10 Minuten beobachten konnten. Sie setzte sich mal auf diesen, mal auf jenen Zweig und flog schließlich wieder ab.

Wacholderdrossel. Foto: AGON/Ackermann, 02.01.2019
Ausschnitt aus einem grossen Trupp Birkenzeisige Foto: AGON/Pitzer 30.12.18

30.12.2018 Schwerter Norden: Birkenzeisig
W. Pitzer: Heute war wieder ein sehr grosser Trupp (ca. 300 Ex.) Birkenzeisige in Nachbars Birken zu beobachten.

 

 

 

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