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Schmetterlingsfunde 2008 im MTB 4511 Schwerte
Hans-Joachim Weigt, 18.11.2008
Was war los mit unseren Schmetterlingen in diesem Jahr? Die am häufigsten gestellte Frage lautete: "Sterben die Schmetterlinge nun endgültig aus?" Der überall in Europa häufige Kleine Fuchs war plötzlich verschwunden! Es wurde gerätselt: Welche Ursachen sind für den Schmetterlingsrückgang in 2008 verantwortlich? Sind es
Umweltverschmutzung und Insektizide, ist es gentechnisch veränderter Mais,
vielleicht Bienengifte und Bienenmilben oder ist es
die globale Klimaerwärmung?
Die Ursache war in 2008 ganz eindeutig das zu kalte und nasse Frühjahr.
Mit Ausnahme des Kleinen Fuchses haben sich die Tagfalterpopulationen während des Sommers auch wieder einigermaßen erholt.
Populationsschwankungen durch Wettereinflüsse sind ganz normal und deshalb kein Grund zur Besorgnis!
Langfristig werden wir jedoch eine völlige Veränderung der heimischen Schmetterlingsfauna erleben können.
Wärmeliebende Arten aus dem Mittelmeerraum werden hier bodenständig werden, kühles Klima liebende Arten werden in die Höhenlagen oder nach Norden hin ausweichen.
Der Wärme liebende Nachtkerzenschwärmer konnte erstmals bei uns im Standortübungsplatz Hengsen am 20.06.2008 nachgewiesen werden. Weitere bemerkenswerte Arten waren: viele Nagelfleckfalter im Mai,
Schwalbenschwänze im StOÜbPl,
ebenfalls dort am 20. Juli als Überraschung der seltene Hummelschwärmer, Massenansammlungen von Blutbärraupen an Jakobs-Kreuzkraut und Braunkolbigen Dickköpfen, Heidelbeereule (6 Raupen am 14. Juli 2008 Schwerte-Bürenbruch) und Purpurzünsler (30.7.2008 Schwerte im Garten Schützenstraße), 14 Windenschwärmerraupen in verschiedenen Farbvarianten am 18. 10. 2008 in der Konrad Zuse -Straße, Herbstlaubspanner sowie Großer und Kleiner Frostspanner.

Schmetterlingsfunde 2007 im MTB 4511 Schwerte
Hans-Joachim Weigt, 08.09.2007
Das Schmetterlingsjahr begann zu früh und mit viel zu hohen Temperaturen. Im März flogen bereits Arten, die eigentlich erst im Mai fliegen sollten. Am 26. März wurde bereits ein Schwalbenschwanz in einem Garten in Schwerte Ost beobachtet. An der Hohensyburg flogen die Jungfernkinder in Mengen. In den Steilwänden balzten die Mauereidechsen während „Kyrill“ einen großen Teil der Fichten-Monokulturen vernichtete.
Im Standortübungsgelände Hengsen konnte die Schmetterlingsliste durch neu entdeckte Arten erweitert werden: Fliederspanner (Apocheima syringaria), Gelbe Wintereule (Conistra rubiginea), Südliche Bodeneule (Agrotis puta), Spätherbst-Mondeule (Omphalocelis lunosa), Grüner Lindenspanner (Chloroclysta siterata)
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| Gelbe Wintereule (Conistra rubiginea) |
Fliederspanner (Apocheima syringaria), rechts eine Puppe |
Fliederspanner-Raupe |
Obwohl der Sommer nicht das war, was man von ihm erwarten konnte, gab es bei den Schmetterlingen keine Ausfälle. Hier noch einige Arten im im StOÜbPl, die bemerkenswert sind: Mehrere tausend Raupen vom Blutbär, Ungewöhnlich viele Raupen und Falter der großen Bandeule, Hauhechel-Blüteneule (Pyrrhia umbra), Sumpfwiesen-Flechtenbärchen (Comacla senex), Weiden-Gabelschwanz (Furcula furcula), Kleiner Gabelschwanz (Furcula bifida), Johanniskrauteule (Actinotia polyodon), Leinkrauteule (Calophasia lunula)
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| Grüner Lindenspanner (Chloroclysta siterata) |
Spätherbst-Mondeule (Omphalocelis lunosa) |
Große Bandeule |
Es ist erst Anfang September: Trotzdem fliegen schon viele typische Herbstfalter. Eschen-Herbsteule (Conistra centrago), Weidenkätzcheneule (Agrochola circellaris), Wintergoldspanner (Agriopis aurantiaria), Goldherbsteule (Xanthia togata). Der Große Frostspanner erschien ab Ende August bereits mehrfach am Licht! Zwei Monate zu früh!
Alle Fotos: H.-J. Weigt

Schmetterlingsfunde 2006 im MTB 4511 Schwerte
Hans-Joachim Weigt, 12.09.2006
2006 war für Schmetterlinge nur teilweise ein gutes Jahr. Das kalte und recht nasse Frühjahr hat bei vielen Arten zur starken Verminderung ihrer Populationsdichten geführt. Das konnte auch der schöne und zu heiße Juli nicht mehr ändern. Einige Arten haben aber doch davon profitiert, z.B. der Schwalbenschwanz mit 21 Sichtungen im MTB 4511 und 323 Sichtungen in NRW. Die Populationsdichten des Schwalbenschwanzes unterliegen starken Schwankungen. So gab es 1980 nur wenige Beobachtungen in NRW, 1960 allerdings noch erheblich mehr als 2006.
Auch der Trauermantel wurde wieder festgestellt mit drei Sichtungen im MTB 4511 . Die Raupe des Blutbären hat im Juli ganze Bestände des Jakobskreuzkrautes im Standortübungsplatz kahl gefressen. Entsprechend häufig waren auch die Imagines.
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Der Große Schillerfalter war im Standortübungsplatz Hengsen ungewöhnlich häufig |
Dort wurde auch ein besonders schöner Weidengabelschwanz entdeckt |
Der in NRW seltene Eulenfalter Atethmia centrago erschien mehrfach am Licht.
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Es wurde sogar eine Eiablage an Esche beobachtet |
Auffallende Besonderheiten auch außerhalb unseres MTB waren neben den blauschillernden Dunkelformen des Kaisermantels im NSG Mackenberg bei Beckum (siehe unten) folgende Beobachtungen:
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| Starker Einflug von Wanderfaltern im Juli: Postillon (Bild) und Goldene Acht |
Grünwidderchen auf dem Sonderhorst bei IS-Grüne |
Und wieder einige Exemplare des Blauen Feuerfalters im Rothaargebirge |

Schmetterlinge im NSG Mackenberg
AGON-Exkursion mit Hans-Joachim Weigt, 23.07.2006
Im NSG Mackenberg empfängt den Besucher eine parkartige Landschaft aus blumenreichen Wiesen, Buschwerk und Wald. Zementwerke und Kalksteinbrüche in der Umgebung weisen auf den basischen Boden hin, der zusammen mit der relativ trockenen Lage auf einem Hügel und den notwendigen Pflegemaßnahmen Voraussetzung für solche artenreiche Halbtrockenrasen ist. Besonders beeindruckend ist der Reichtum an Schmetterlingen als Folge der zahlreichen Futterpflanzen.
Bild: Kaisermantel im NSG Mackenberg. Neben den zahlreichen normal gefärbten Kaisermänteln flogen ebenfalls einige sogenannte "dunkle Kaisermäntel". Es sind Weibchen der Art, die südlich der Alpen häufiger, nördlich nur selten auftreten.
Beobachtete Schmetterlingsarten am Mackenberg:
Tagfalter
Großer Kohlweißling (Pieris brassicae)
Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)
Grünaderweißling (Pieris napi)
Goldene Acht (Colias hyale)
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Faulbaumbläuling (Celastrina argiolus)
Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla)
Tagpfauenauge (Inachis jo)
Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
Admiral (Vanessa atalanta)
Distelfalter (Vanessa cardui)
C-Falter (Polygonia c-album)
Landkärtchen (Araschnia levana)
Kaisermantel (Argynnis paphia)
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Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)
Schornsteinfeger (Aphanthopus hyperanthus)
Brauner Würfeldickkopf (Thymelicus actaeon)
Spinner
Schlehenspinner (Orgyia recens)
Stahlmotten-Raupe (Lithosia quadra)
Eulenfalter
Gammaeule (Autographa gamma)
Spanner
Ahornspanner (Cyclophora annulata)
Ampferspanner (Timandra comae)
Gelber Linienspanner (Camptogramma bilineata) |
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Schmetterlingsfunde 2005 im MTB 4511 Schwerte
Hans-Joachim Weigt, 25.10.2005
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Pyrrhia umbra
Zwölf Raupenfunde vom 3.9. - 28.9.2005
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Heliothis armigera Raupenfund im Elsetal 3.5.2005
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Thyria jacobaea - Jakobskrautbär
2005 im Standortübungsgelände: 44 Imagines und 121 Raupen
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Aegeria empiformis
Schwerte, 15.6.2005
und Iserlohn-Grüne
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Aegeria vespiformis Schwerte, 27.7.2005
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Sesia apiformis - Hornissenschwärmer Standortübungsplatz 11.6.2005
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Kleines Nachtpfauenauge
Saturnia pavonia: Im
Standortübungsgelände 7 Imagines und 43 Raupen beobachtet. |
Weitere interessante Schmetterlingsarten im Standortübungsgelände 2005:
Diaphora mendica , 22.6.2005
Leucodonta bicoloria, 17.5.2005
Furcula bifida e.l., 21.5.2005
Allophyes oxyacanthae , 5.10.2005
Rhizedra lutosa, 18.10.2005
Campaea margaritata, 9.7.2005
Conistra ligula e.l., 19.10.2005
Scoliopterix libatrix e.l. , 2.10.2005
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Exotische Falter im Ruhrtal
Hans-Joachim Weigt, Nov. 2004, aktualisiert Okt. 2005
Im Oktober 2004 flog ein „Gamma-Eulenfalter“ durchs geöffnete Fenster an die Zimmerlampe. Dass diese Nachtfalter noch so spät im Jahr fliegen, hängt einerseits von einer milden Witterung ab, andererseits aber auch von der Tatsache, dass die Gammaeule zu den bekanntesten Wanderfaltern gehört. Sie fliegen im Frühsommer aus dem Mittelmeergebiet kommend bis nach Skandinavien, um sich hier und im übrigen Europa nördlich der Alpen zu vermehren. Die Nachkommen versuchen im Herbst wieder in die Heimat ihrer Eltern zu gelangen. Unter ihnen gibt es aber immer auch einige, die nicht zurück in den Süden fliegen, sondern die versuchen, hier zu überwintern. Was ihnen bei unseren milden Wintern auch immer mehr gelingt. Nachdem ich das Tier in ein Glas gesperrt hatte, um ihm seine Freiheit wieder zu geben, erschien mir diese „Gammaeule“ doch etwas merkwürdig. Doch welcher Falter mochte das wohl sein. |
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Keine Gamma-Eule, sondern Chrysodeixis acuta „Thunbridge Wells Gem“ |
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In der einschlägigen deutschen Schmetterlingsliteratur war darüber nichts zu finden. Erst ein englisches Fachbuch löste das Rätsel: In Großbritannien wurde diese Nachtfalterart einige wenige Male beobachtet. Man vermutet dort, dass sie aus dem südöstlichen Mittelmeerraum stammt und mit Pflanzen eingeschleppt wird. Sie ist aber weiter verbreitet und kommt vor allem in Afrika vor. Die Art heißt Chrysodeixis acuta. |
Einen deutschen Namen hat sie nicht. Da das erste Tier bei Thunbridge Wells in Kent gefunden wurde, nannte man sie „Das Juwel von Thunbridge Wells“. Ausser in England und Österreich, ist sie in Europa noch nicht beobachtet worden. In diesem Zusammenhang fiel mir ein, dass ich vor Jahren schon einmal ein ähnliches Tier als Raupe bei Fröndenberg-Ardey an Rotem Zahntrost fand. |
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Hat keinen deutschen Namen: Chrysodeixis eriosoma |
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Der Falter schlüpfte noch im Oktober des gleichen Jahres. Er sah, wie alle frisch geschlüpften Nachtfalter, recht dunkel aus. Damals konnte ich in Ermangelung entsprechender Literatur die Art nicht bestimmen. Da er aber sehr grosse Ähnlichkeit mit dem seltenen Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum Chrysodeixis chalcites aufwies, wurde er präpariert und als Beleg (mit Fragezeichen) in die Sammlung gesteckt. Chrysodeixis chalcites ist ein Schmetterling, der aus dem mediterranen Raum kommend, gelegentlich als Wanderfalter in Mitteleuropa auftritt. Im Ruhrtal, nahe Rheinen habe ich ihn bereits 1976 an blühenden Gartenastern beobachten können. Zu meiner grossen Überraschung erwies sich aber bei einer neuerlichen Untersuchung der als Raupe bei Ardey gefundene Schmetterling nicht als diese Species, sondern als eine weitere Art aus der überwiegend tropisch verbreiteten Familie: Chrysodeixis eriosoma. |
Chrysodeixis eriosoma stammt aus Südostasien. Sie ist in Deutschland bereits bekannt. Sie wurde bei Wittenberge, Klütz in Mecklenburg und bei Lüneburg gefunden und trat zumeist als Raupe in Gewächshäusern oder an eingeführten Tomatenstauden auf. Beide Arten wurden eindeutig eingeschleppt. Es ist allerdings verwunderlich, dass sie im Ruhrtal im Freiland aufgefunden wurden. Aber auch diese Tiere stammen mit Sicherheit aus eingeschlepptem Material.
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| Links: Chrysodeixis chalcites , rechts: Chrysodeixis acuta Abbildung aus: SKINNER (1984) |
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Durch den Tourismus und den weltweiten Handel mit Zierpflanzen, Gewürzen und Früchten wird es immer wieder dazu kommen, dass nicht nur mediterrane, sondern auch tropische Tiere eingeschleppt werden. Sie können eine Gefahr für die heimische Flora und Fauna werden, wenn sie in der Lage sind, unsere immer milder werdenden Winter zu überdauern. Sie haben hier keine natürlichen Feinde und können sich deshalb epidemisch vermehren. Die hier beschriebenen Arten gehören allerdings nicht dazu.
Die Funddaten:
(oben links) Autographa gamma, Schwerte, 25.8.1999
(oben rechts) Chrysodeixis chalcites, Iserlohn Rheinen, 9.9.1976
(unten links) Chrysodeixis acuta, Schwerte 30. 10. 2004
(unten rechts) Chrysodeixis eriosoma, Raupenfund am 30.9.1988
nördlich Fröndenberg-Ardey, Falter schlüpfte am 15.10.1988
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Literatur:
- SKINNER, B. (1984): Colour Identification Guide to Moths of the British Isles. – London (Viking)
- HEINICKE, W. (2002): Eine exotische Chrysodeixis -Art (Lep., Noctuidae, Plusiinae) nach Sachsen-Anhalt eingeschleppt – Entomologische Nachrichten und Berichte, 46: 141-150, Dresden
Hans-Joachim Weigt, Oktober 2005

Schmetterlingsfunde 2004 im MTB 4511 Schwerte
Die Meldeneule, Trachea atriplicis
Letzter Fund 4. August 1963 im Stadtgebiet.
Wiederfund am 4. August 2004 im Standortübungsgelände Hengsen.
Die Meldeneule war in Westfalen nur nach dem 2. Weltkrieg häufiger. Sie besiedelte die Melde- und Gänsefußvorkommen in der sog. Trümmerflora. Mit dem Wiederaufbau verschwand sie mehr und mehr, und ist heute in ganz Mitteleuropa eine seltene Erscheinung.
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Die Herbsteule, Atethmia centrago
Bislang nur wenige Einzelfunde in NRW.
Neufund für das MTB 4511 im StÜbPl Hengsen am 4. September 2004.
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| Der Kleine Gabelschwanz, Furcula bifida
In NRW nur sehr selten anzutreffen.
Neufund für das MTB 4511 am 5. 8 2004 auf dem Bürenbruch.
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| Der Kleine Gabelschwanz (links) hat eine große Ähnlichkeit mit dem häufigeren Weidengabelschwanz (Furcula furcula - rechts). Er wird deshalb möglicherweise öfter verwechselt.
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Diese Raupe vom Weidengabelschwanz wurde im Sommer 2003 im StÜbPl Hengsen an Salweide gefunden.
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Sie ergab im Frühjahr 2004 diesen ungewöhnlich gefärbten Falter. |
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Der Blutbär Tyria jacobaea
Seit 1976 im MTB 4511 verschollen. Im Juli 2004 im StÜbPl Hengsen wieder da!
Ein Bestand von Jakobskreuzkraut im StÜbPl Hengsen
bot im Juli 2004 eine echte Überraschung: 62 Raupen vom Blutbären!
Bei Berührung rollen sich die Raupen ein und täuschen so eine Blüte vor.
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<--Der Falter erinnert mit seinem Farbmuster an ein Widderchen. |
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Hans-Joachim Weigt, 21.09.2004
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