Insekten  

Insekten fotografieren

Das Wichtigste zur Ausrüstung und Aufnahmetechnik wird im Kapitel "Blumen und Pilze" besprochen. Kleintiere wie Spinnen, Schmetterlinge oder Libellen kann man aber nicht ganz so einfach fotografieren wie Blüten oder Pilze. Anders als Pflanzen verändern sie nämlich ihren Standort. Sie laufen oder fliegen ganz einfach davon, wenn man eine bestimmte Fluchtdistanz unterschreitet. Als Lebewesen, die einen unteren Platz in der Nahrungskette einnehmen, sind sie regelrecht auf schnellste Flucht "programmiert". Ihre Sinne wie Sehen, Hören oder Riechen sind ungleich feiner als die der Säugetiere. Ihr Reaktionsvermögen ist um ein Vielfaches schneller als unseres. Wie Sie von ihnen dennoch gute Fotos machen können, zeigt Ihnen der folgende Beitrag.

Fotos ohne Artenkenntnis?

Wenn man an langen Winterabenden das Bildmaterial des vergangenen Jahres sichtet, sollte man schon brauchbare Fachliteratur besitzen, um unbekannte Spinnen, Schmetterlinge und andere Kleintiere zu bestimmen. Denn niemand ist mit Fotos zufrieden, die ein namenloses Tier zeigen. Zum exakten Datum der Aufnahme gehören auch Daten über den genauen Fundort und ganz selbstverständlich der Name des fotografierten Tieres. Und da sich die deutschen Tiernamen - bei Kleintieren gibt es meistens gar keine - je nach Sprache und Mundart ändern können, sollte es natürlich der lateinische Name sein. Der ist weltweit gültig. Mit Datum, Ort und Namen versehen, besitzt das Foto wissenschaftlichen Wert. Dabei ist es völlig gleich, ob es sich um ein Papierbild, Diapositiv oder Digitalfoto handelt.
Während Fundort und Aufnahmedatum wohl kaum Schwierigkeiten bereiten, wird es beim Bestimmen des fotografierten Tieres schon erheblich schwerer. Und spätestens jetzt kommt die oben schon erwähnte Fachliteratur ins Spiel. Was soll man sich da anschaffen, und welches Buch ist überhaupt zur Artbestimmung geeignet. Am Schluss nenne ich einige Bücher, die nicht nur erschwinglich sind, sondern den Hobbyfotografen, der ja in der Regel kein ausgebildeter Entomologe (Insektenkundler) ist, auch nicht überfordern. Natürlich wird man in diesen sogenannten Naturführern nicht alle Kleintierarten finden, aber doch einen repräsentativen Querschnitt. Bei allen Arten, die wir dort nicht finden können, hilft dann ein Fachmann. Der ist in der Regel in der AGON oder einem Naturkundemuseum (z.B. in Dortmund, Münsterstraße 271) zu finden.

Fachliteratur oder "Fachliteratur"?

Vor dem Kauf von Bestimmungsbüchern (inzwischen gibt es die sogar auf CDs) sollten Sie sich ebenfalls beraten lassen. Nicht alles, was schön bunt aussieht und mit tollen Fotos bestückt ist, ist auch brauchbar. Viele Fotobände oder Foto-Naturführer sind mit so vielen Fehlern behaftet, dass der Kauf sich wirklich nicht lohnt. Abgesehen davon, dass die Autoren das Bildmaterial oft bei Agenturen einkaufen, haben Sie meist die Texte in anderen Handbüchern recherchiert und damit auch alle Fehler übernommen. In einem renommierten Bestimmungsführer fand ich allein bei den Schmetterlingen 64 eklatante Bestimmungsfehler. Dazu kommen dann noch Übermittlungsfehler und falsche Daten zum Bildmaterial. Manche Bildautoren gehen sogar so weit, dass sie Bilder im Studio erstellen, um sie später als "Naturdokumente" für solche Bildbände zu verkaufen. Ich habe als Beispiel den Tagschmetterling "Postillon" (Colias crocea) ausgewählt, um zu zeigen, wie solche "Naturfotografen" mit dem Objekt umgehen.

Da wird auf Bild 1 einfach ein präparierter weiblicher Falter auf eine Skabiose gesteckt und als "Naturdokument" abgelichtet. Pfui! Bild 2 zeigt einen männlichen Falter beim Sonnenbad auf einem Blatt. Schade nur, dass er davon nichts mehr hat, denn er ist tot (2x Pfui!). Woran erkennt nun der Fachmann, dass dieses so munter aussehende Tier tot ist? Da ist Artenkenntnis gefragt. Und die sagt uns, dass diese Schmetterlingsart niemals mit geöffneten Flügeln dasitzt, sondern immer mit geschlossenen (deshalb ist nur Bild 3 ein wirkliches Naturdokument!). Dieses Verhalten zeigt die gesamte Schmetterlingsgattung Colias und auch der verwandte Zitronenfalter. Man muss die Tiere also abtöten, um sie so mit geöffneten Flügeln zu plazieren. Sie merken schon, liebe Leserinnen und Leser, worauf ich hinaus will: Ich möchte Sie ermuntern, sich zuerst, bevor Sie die ersten Fotos schießen, einige Fragen zu stellen. Hier gleich die erste:

Was will ich?

Möchte ich fotografische Kunstwerke schaffen, deren Ausgangsmaterial ich in der Natur suche? Reizen mich lediglich Farben und Formen wie auf Bild 4? Dann benötige ich kein Bestimmungsbuch. Denn hier zeige ich kein Naturdokument sondern ein Kunstwerk, das z.B. die Natur schuf. Das ist richtig und gut so. Aber es ist eine andere Richtung der Fotografie, die wir hier nicht besprechen wollen.

Wenn Sie aber Insekten und Spinnen als Naturdokumente fotografieren wollen, dann lautet die erste Regel nicht, wie Sie jetzt vielleicht annehmen: "Nur die beste und teuerste Ausrüstung macht die besten Fotos", sondern: "Die besten Fotos gelingen nur einem sachkundigen Fotografen". Nur derjenige, der sich intensiv mit den Lebens- und Verhaltensweisen seiner Fotoobjekte beschäftigt weiß, wo man sie aufsuchen und wie man sie behandeln muss, um schnell zu einem guten Foto zu kommen. Und um zu wissen, mit wem man es zu tun hat, benötigen Sie eben gute Bestimmungsbücher (siehe oben).

Hinterflügel eines präparierten Schwalben-schwanzfalters aus dem Himalaya (Sammlung Naturkundemuseum Dortmund). Zweimal die gleiche Schmetterlingsart (Landkärtchen): links mit einer Kompaktkamera bei 50 cm Abstand (schon leicht unscharf) und rechts mit einem 50 mm Makroobjektiv fotografiert. Kameraabstand hier 10 cm.

Was kann ich?

Bei dieser Frage geht es nicht um das Talent, das zu guten Fotos befähigt, sondern um die Fotoausrüstung. Besitzer einer älteren Kompaktkamera haben hier einen entscheidenden Nachteil: Sie kommen nicht nahe genug an das Objekt heran, um es groß genug abzubilden (Bilder 5 und 6). Das hat sich glücklicherweise bei den kompakten Digitalkameras gebessert. Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, auch sehr kleine Objekte wie z. B. einen Marienkäfer zu fotografieren, dann sollte die Kameraausrüstung schon gehobenen Ansprüchen genügen. Hier ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiven und Zubehör genau richtig. Eine einäugige Spiegelreflexkamera digital oder für Diafilm und Zubehör sind heutzutage nicht mehr unerschwinglich (siehe auch unter "Welche Kamera darf es sein?").

Die Ausrüstung:

Dieses Bild zeigt den Kopf einer Wacholdermotte (Dichomeris marginella). Er misst exakt 0,2 mm. Fotos mit dieser Vergrößerung gelingen am besten mit einem 35 mm-Objektiv in Retrostellung an einem Balgengerät.

Nicht nur der Fachhandel, sondern auch die Fotofachabteilungen der Kaufhäuser bieten eine große Auswahl von Markenkameras relativ preisgünstig in guter bis sehr guter Qualität an. Ich habe für Diafilm mit folgenden Systemen (Bild 8) die besten Erfahrungen gemacht. Sie ermöglichen Fotos vom größten Käfer bis zum kleinsten Schmetterling: Zwei Gehäuse einer Spiegelreflexkamera (für schnellen Wechsel oder unterschiedliches Filmmaterial). Je ein 35 mm-, 50 mm- und 135 mm-Objektiv, Makro-Objektive mit 50 mm oder 100 mm Brennweite, ein Auto-Balgengerät mit Einstellschlitten, 5 - 6 Tubusverlängerungen (Automatikzwischenringe) und ein Winkelsucher, damit man bei bodennahen Objekten nicht immer auf dem Bauch liegen muss. Dazu kommt ein Retroring (Umkehrring, damit man ein Objektiv verkehrt herum an der Kamera befestigen kann). Dieser ist auf jeden Fall erforderlich, denn er ermöglicht je nach Objektiv Vergrößerungen bis 8:1. Retroringe gibt es beim Fachhandel. Wenn ausnahmsweise einmal für einen bestimmten Kameratyp kein Ring beschafft werden kann, so können Sie ihn leicht in einer ortsansässigen Dreherei, unter Angabe der beiden Gewinde, anfertigen lassen. Die Ausrüstung gehört grundsätzlich ebenso zur digitalen Fotografie, nur die wirklichen Objektivbrennweiten sind passend zum Sensorchip kürzer.

Wie und womit beginne ich?

Bevor Sie nun auf der Suche nach einem geeigneten Motiv voller Tatendrang durch Wald und Flur stürmen, sollten Sie zuerst bei den unterschiedlichsten Insekten oder Spinnen die Fluchtdistanz ermitteln. Tagschmetterlinge und Libellen eignen sich hier besonders gut. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sie ausprobieren können: Sie wählen als Aufnahmezeitpunkt den frühen Vormittag. Durch die Morgenkühle sind die meisten Tiere noch nicht so lebhaft und lassen Sie nahe genug an sich heran. Diese Methode hat allerdings den Nachteil, dass viele Schmetterlinge mit geschlossenen Flügeln dasitzen und Ihnen nur ihre Unterseite zeigen (die natürlich auch fotogen sein kann). Oder Sie verharren an einer Blüte und warten, was sich darauf tummeln wird (Nachteil: hier müssen Sie nehmen, was kommt). Wenn Sie aber einen bestimmten Schmetterling fotografieren wollen (irgendwann strebt man ja eine gewisse Vollständigkeit an, weil man nun schon über 100 Tagpfauenaugen fotografiert hat), dann bedarf es bestimmter Vorbereitungen. Hier eine kleine

Checkliste:


  1. Zuerst festlegen, welche Tiere Sie fotografieren wollen. Sie können dann nämlich auf Ihre schwere Kameratasche mit all ihren Objektiven verzichten. Bei Spinnen, Tagschmetterlingen und Libellen reicht ein 50mm oder 100mm-Makroobjektiv völlig.
  2. Sie informieren sich (siehe Fachliteratur) welche Tiere wo und wann zu finden sind.
  3. Sie suchen ihre Fotoobjekte in ihrem Lebensraum auf und beobachten sie eine Weile. Sicherlich erkennen Sie bald feste Verhaltensweisen, die es Ihnen ermöglichen, mit geringstem Aufwand ein gutes Foto zu machen. Denken Sie aber stets daran, dass kein Foto es wert ist, seinetwegen wertvolle Pflanzen zu zertreten oder Tiere so zu stören, dass sie Schaden erleiden.
  4. Pirschen Sie sich ganz langsam mit langen Pausen, ohne Schatten zu erzeugen, an den Falter heran. Dabei ist es egal, ob Sie von vorn oder von hinten kommen. Insekten verfügen über eine Rundumsicht. Wichtig ist die Langsamkeit Ihrer Bewegungen innerhalb der Fluchtdistanz des Tieres. Wenn dabei der Falter inzwischen die Blüte verlässt, nicht verzweifeln, er setzt sich alsbald auf eine andere. Das erste Gebot der Naturfotografie heißt "Geduld und Ausdauer". Wenn Sie einmal ein Chamäleon beim Anschleichen an die Beute beobachtet haben, wissen Sie was ich meine.
  5. Wählen Sie der Größe des Objektes entsprechend den Abbildungsmaßstab vor.
  6. Benutzen Sie eine möglichst kleine Blende (11 - 16). Das erhöht den Schärfentiefenbereich.
  7. Schalten Sie (wenn die Kamera ihn besitzt) den Autofocus aus.
  8. Pirschen Sie sich die letzten Zentimeter an das Tier heran, indem Sie nur noch durch den Kamerasucher blicken. Drücken Sie den Auslöser bis zum Druckpunkt vorsichtig nach unten. Sobald der Falter im Sucher scharf erscheint, auslösen.


Wie erreiche ich die beste Beleuchtung?

Das bisher Gesagte gilt für Schnappschüsse bei hellem Tageslicht ohne zusätzliche Beleuchtung. Viele Motive jedoch befinden sich im tiefsten Schatten (z.B. ruhende Nachtfalter, Käfer oder Stamm bewohnende Insekten. Stärkere Vergrößerungen über 2 : 1 verlangen eine große Tubusverlängerung. Selbst helles Tageslicht reicht nun nicht mehr aus, um mit kleiner Blendenöffnung eine möglichst große Schärfentiefe zu erreichen. Zusätzliche Beleuchtung mit einem Blitzgerät ist also zwingend erforderlich. In der freien Natur, wo man nur selten ein Stativ verwenden kann, um relativ flüchtige Tiere zu fotografieren, ist die hohe Lichtabgabe eines Blitzes unerlässlich. Andernfalls gibt es verwackelte Bilder.
Der Blitz sollte eine möglichst hohe Leitzahl aufweisen und eine große Lichtmenge abgeben können. Dabei sollten Sie das Blitzgerät nicht auf die Kamera stecken. Integrierte Geräte werden ausgeschaltet. Direktes Blitzen von der Kamera aus ergibt flache Motive mit unschönen Schlagschatten. Da Sie nicht wie bei der Pflanzenfotografie mit einem Aufhellungsspiegel arbeiten können, benötigen Sie zwei Blitze.
Diese werden seitlich von der Kamera angeordnet. Sie werden so ausgerichtet, dass das Objekt optimal ausgeleuchtet wird. Dabei ist es sinnvoll, den zweiten Blitz mit einer Mattscheibe zu versehen, um Schlagschatten abzumildern aber nicht auszuschließen (Bild 9).
Wenn Sie mit langer Brennweite und grosser Tubusverlängerung fotografieren, brauchen Sie normalerweise ein Stativ. Manchmal tut es auch das schon erwähnte Bohnensäckchen. Stative sind jedoch recht unhandlich und nicht gerade dazu geeignet, schnellflüchtigen Objekten mit der Kamera zu folgen. Andererseits kann man mit schwerem Gerät nicht einfach aus der Hand fotografieren ohne zu wackeln. Der Schärfentiefenbereich ist äußerst gering und verzeiht keinen Wackler. Hier wende ich meist einen ganz einfachen Trick an: Ich befestige am Einstellschlitten des Balgengerätes nicht nur einen Pistolengriff, sondern an der Kamera auch noch eine feine Kette (Baumarkt). Hierauf trete ich kurz vor der Aufnahme und ziehe sie mit der Kamera stramm. Zusammen mit dem Pistolengriff erreiche ich eine Stabilität, die sogar Langzeitaufnahmen von 2 - 3 Sekunden möglich macht und so das Stativ weitgehend ersetzt.

Die Ausrüstung: 1) Systemkamera mit 135 mm-Objektiv auf Automatik-Balgen. 2) Kamera mit 50 mm-Objektiv fürs Gelände.
3)
zwei Blitzgeräte, hier Novoflex. 4) 35 mm-Objektiv.
5) 
50 mm-Objektiv. 6) Computerblitzgerät mit Sensor für zusätzliche Aufhellungen.
Die Blitzbeleuchtung: Wird der Blitz direkt auf das Objekt gerichtet, entsteht ein schwarzer Schatten unmittelbar dahinter (links). Bei zwei oder mehr aufeinander abgestimmten Blitzgeräten werden die Schatten weich, das Objekt wirkt plastisch (rechts).

Wie belichte ich bei Blitzaufnahmen?

Bei Tageslicht wird die Belichtungszeit von der eingebauten Belichtungsautomatik exakt ermittelt. Bei modernen Kameras bestehen also keine Probleme, zu guten, immer richtig belichteten Aufnahmen zu kommen. Bei Blitzlichtfotos sollten Sie jedoch anders verfahren. Zwar gibt jeder Hersteller von Blitzgeräten seinem Produkt eine ausführliche Tabelle mit, aus der bei Tubusverlängerung, Verwendung von unterschiedlichen Objektiven und unterschiedlichen Objektabständen, verschiedene Leitzahlen abzulesen sind. Diese sind aber immer Richtwerte. Genaue Werte können Sie eigentlich nur durch Probeaufnahmen mit den unterschiedlichen Vergrößerungen, d. h. Tubusverlängerungen und Objektiven selbst ermitteln.
Am besten ist es, entsprechend der angegebenen Leitzahl bei ausgeschalteter Automatik die Blende zu wählen und dann jeweils Aufnahmen mit dem errechneten Blendenwert und jeweils zwei davor und danach zu machen. Sie gewinnen dadurch 5 verschieden belichtete Aufnahmen, aus denen Sie sich die beste auswählen können. Da die Blitzgeräte (vorausgesetzt die Automatik bleibt ausgeschaltet) immer ein konstantes Licht abgeben, können Sie dann anhand einer kleinen Tabelle sehr schnell ablesen, welche Belichtungszeit bei welcher Vergrößerung die besten Ergebnisse bringt. Diese wenigen Werte können Sie auf einen kleinen Zettel notieren und hinten auf das Blitzgerät kleben. So haben Sie alle Werte immer parat. Praktischer sind natürlich Kameras und Blitzgeräte mit TTL-Messung (durch das Objektiv). Leider ist das auch bei Digitalkameras der gehobenen Preisklasse nicht selbstverständlich.

Und nun wünsche ich Ihnen bei Ihren ersten Nahaufnahmen viel Glück und alle Zeit "Gut Licht!"


Hans-Joachim Weigt, Mai 2003

Brauchbare Literatur:
BELLMANN, H. (1999): Der neue Kosmos-Insektenführer - Franckh Stuttgart, ISBN 3-440-07682-2
CARTER, D.J. & HARGREAVES, B. (1987): Raupen und Schmetterlinge Europas - Parey Hamburg-Berlin, ISBN 3-490-13918-6
CHINERY, M. (1986): Pareys Buch der Insekten - Parey Hamburg-Berlin, ISBN 3-490-14118-0
HAUPT, J. & H. (1993): Insekten und Spinnentiere am Mittelmeer - Franckh Stuttgart, ISBN 3-440-06030-6
KREMER, B., BLAUSCHECK, R. & JANKE, K. (2001).: Der Kosmos-Naturführer für unterwegs - Franckh Stuttgart, ISBN 3-440-08575-9
NACHTIGALL, W. (1986): Lebensräume - BLV München, ISBN 3-405-13254-1
NOVAK, I. & Severa, F. (1992): Der Kosmos Schmetterlingsführer - Franckh Stuttgart, ISBN 3-440-06202-3

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